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Energie

Erstmals seit zehn Jahren Bergbauriese Vale erleidet Milliardenverlust

Stark gefallene Preise und Abschreibungen in Milliardenhöhe haben dem weltgrößten Eisenerzproduzenten einen Verlust eingebrockt. Zu den Verlustbringern gehört auch eine Fabrik an der auch ThyssenKrupp beteiligt ist.
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Ferro Carajas, die weltgrößte Eisenerzmine. Der Bergbauriese Vale ist in die roten Zahlen gerutscht. Quelle: Reuters

Ferro Carajas, die weltgrößte Eisenerzmine. Der Bergbauriese Vale ist in die roten Zahlen gerutscht.

(Foto: Reuters)

Sao Paulo Der weltgrößte Eisenerzproduzent Vale ist zum Jahresende erstmals seit zehn Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Grund sind Abschreibungen über rund 5,7 Milliarden Dollar auf einige Problem-Standorte, wie der brasilianische Bergbaukonzern am Mittwoch bekanntgab.

Zusätzlich belasteten schwächere Eisenerz- und Nickelpreise den Rivalen der australischen Branchenriesen BHP Billiton und Rio Tinto. Der Eisenerz-Preis fiel um 15 Prozent, der von Nickel um 7,5 Prozent. Dadurch verbuchte Vale im vierten Quartal einen Verlust von 2,7 Milliarden Dollar nachdem ein Jahr zuvor noch ein Gewinn von 4,7 Milliarden Dollar in den Büchern stand. Der Netto-Umsatz fiel um 19 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar.

Zu den Fabriken, auf die Vale Wertminderungen geltend machte, gehört auch das Stahlwerk CSA bei Rio de Janeiro. An CSA ist auch ThyssenKrupp beteiligt. Der Essener Konzern hat seinen Anteil an dem Werk zum Verkauf gestellt, das im hohe Verluste eingebrockt hat.

  • rtr
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