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Energie

Essener Energiekonzern Steag will Mehrheit an Kohlekraftwerk Bergkamen von RWE übernehmen

Über den Preis der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart. Bislang hält der Essener Versorger Steag 49 Prozent an dem Kraftwerk Bergkamen.
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Der Essener Energiekonzern setzt auf steigende Energiepreise. Quelle: dpa
Steag

Der Essener Energiekonzern setzt auf steigende Energiepreise.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Essener Energiekonzern Steag will vom Versorger RWE die Mehrheitsbeteiligung an dem gemeinsamen Steinkohlekraftwerk Bergkamen übernehmen. Steag habe eine Option dazu gezogen und die Pläne beim Bundeskartellamt angemeldet, bestätigte der Konzern am Dienstag Informationen der Nachrichtenagentur Reuters.

Steag hält bislang 49 Prozent der Anteile an der Anlage mit einer Leistung von 780 Megawatt und RWE den Rest. Steag ist auch Betreiber des Kraftwerks, das 1981 in Betrieb ging. Steag setzt darauf, dass die Strompreise nach dem für 2022 vorgesehenen Atomausstieg in Deutschland steigen werden.

RWE bestätigte die Verkaufspläne. „Mit dem Vollzug der Transaktion endet auch der Strombezugsvertrag von RWE. Zu weiteren Vertragsdetails wie zum Beispiel der Höhe des Kaufpreises ist Vertraulichkeit vereinbart worden.“

Der bislang vor allem auf Kohle- und Gaskraftwerke setzende Versorger will sich 2019 mit der Übernahme der Ökostromgeschäfte von der Tochter Innogy und der von Eon zum drittgrößten europäischen Versorger im Bereich der Erneuerbaren Energien wandeln.

Handelsblatt Energie Briefing
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