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Energie

Folgen der Coronakrise Windkonzern Nordex beantragt Staatshilfen

Nordex hat Kreditbürgschaften beim Bund und beim Land Mecklenburg-Vorpommern beantragt. Am Donnerstag will das Kabinett darüber entscheiden.
28.07.2020 - 16:22 Uhr Kommentieren
Die schwache Weltwirtschaft macht auch der Windbranche zu schaffen.  Quelle: dpa
Windkraft

Die schwache Weltwirtschaft macht auch der Windbranche zu schaffen. 

(Foto: dpa)

Düsseldorf Aufgrund der weltweiten Rezession im Zuge der Coronakrise hat der Hamburger Windkonzern Nordex finanzielle Hilfen sowohl beim Bund als auch beim Land Mecklenburg-Vorpommern beantragt. Das bestätigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Dienstag. Das Kabinett werde darüber in einer Sondersitzung am kommenden Donnerstag beraten und eine Entscheidung treffen, so die SPD-Politikerin. 

Mitte Juli hatte der Turbinenhersteller bekanntgegeben, dass es einen Einbruch bei den Bestellungen gab. Zwischen April und Ende Juni bestellten Kunden demnach 217 Anlagen für Projekte mit einer Leistung von insgesamt 888 Megawatt – 56 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

Bereits zu Beginn der Coronakrise hatte der Konzern gewarnt, dass man die Jahresprognose vielleicht anpassen müsse, da die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr „erheblichen Unsicherheiten“ unterliege. Eigentlich hatte Nordex für 2020 mit einem Umsatz von 4,2 bis 4,8 Milliarden Euro sowie mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 160 und 240 Millionen Euro gerechnet. 

Nach einem Bericht des NDR geht es um Bürgschaften in Höhe von 350 Millionen Euro. Die Hälfte soll demnach der Bund tragen. Die andere Hälfte sollen auf Hamburg, wo der Konzern seinen Sitz hat, und das Land Mecklenburg-Vorpommern entfallen. In Rostock hat Nordex seine Fertigung. Auf Mecklenburg-Vorpommern entfielen laut NDR etwas mehr als 100 Millionen Euro an Hilfen. Auf Anfrage wollte sich Nordex dazu nicht äußern. 

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