Energie

Französischer Stromkonzern EDF schaltet vier Atomreaktoren wegen Hitzewelle ab

Der französische Stromkonzern EDF hat am Samstag vier Atomreaktoren vorübergehend heruntergefahren. Einer davon befindet sich nahe der deutschen Grenze.
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Auch am Standort Fessenheim nahe der französischen Grenze zu Deutschland wurde der Atomreaktor heruntergefahren. Quelle: AFP
Fessenheim

Auch am Standort Fessenheim nahe der französischen Grenze zu Deutschland wurde der Atomreaktor heruntergefahren.

(Foto: AFP)

ParisWegen der aktuellen Hitzewelle und daraus folgenden Kühlungsproblemen hat der französische Stromkonzern EDF am Samstag vier Atomreaktoren in drei Anlagenkomplexen vorübergehend heruntergefahren. Grund für den befristeten Betriebsstopp sind die hohen Wasser-Temperaturen der Flüsse Rhein und Rhone, aus denen die Anlagen Kühlwasser beziehen, sagte ein EDF-Sprecher.

Einer der vier betroffenen Reaktoren befindet sich am Standort Fessenheim nahe der französischen Grenze zu Deutschland.

Auch in Deutschland führte die Hitzewelle bereits zu Beeinträchtigungen im Kraftwerksbereich. So fuhr der Stromproduzent EnBW jüngst die Leistung seines Atomkraftwerks Philippsburg zurück.

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