Wintershall will an seinem Tauschgeschäft mit Gazprom festhalten. Auch in der Ukraine-Krise halten die Deutschen zu ihrem russischen Partner.
Moskau Der deutsche Öl- und Gasförderer Wintershall unterstützt die harte Haltung des russischen Energieriesen Gazprom im Streit mit der Ukraine über unbezahlte Gasrechnungen. „Natürlich muss die Ukraine ihre Milliardenschulden bei Gazprom zurückzahlen. Sie muss künftig eine bessere Zahlungsmoral zeigen, sonst werden andere Unternehmen auch zögerlich sein, Erdgas zu liefern“, sagte Vorstandschef Rainer Seele dem Handelsblatt (Mittwochausgabe) in Moskau. „Es muss so schnell wie möglich eine Lösung im Gasstreit mit der Ukraine her“, sagte der Chef der BASF-Tochter, der auch Präsident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in Moskau ist.
Wintershall baut weiter auf den Standort Russland. „Auch in diesen schwierigen Zeiten stehen wir fest zum Investitionsstandort Russland“, sagte Seele. Die BASF-Tochter tritt dafür ein, dass die Ukraine ihre Schulden bei Gazprom begleicht. „Die Ukraine kann sich nicht leisten, vertragsbrüchig zu sein. Was oft vergessen wird: Gazprom zahlt für die Durchleitung des Gases durch die Ukraine nach Europa“, sagte Seele.
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