Global Status Report 2018 Ökostrom allein reicht nicht – auch Verkehr und Wärmesektor schaden dem Klima
Ökostrom alleine macht noch keine Energiewende, warnt das globale Netzwerk für erneuerbare Energien REN21.
Düsseldorf Noch nie war Strom aus erneuerbaren Energien so günstig, noch nie wurde so viel Geld in den Ausbau gesteckt, und noch nie wurde so viel Leistung installiert wie im vergangenen Jahr. Und trotzdem droht die internationale Gemeinschaft all ihre Klimaziele zu verfehlen.
Die Energiewende droht zu scheitern, weil bislang von all den Rekorden nur der Stromsektor profitiert. Elektrizität ist aber nur für zwanzig Prozent des globalen Energiekonsums verantwortlich, wie es im neuen „Global Status Report 2018“ heißt, den das Netzwerk für erneuerbare Energien REN21 am Montag veröffentlicht hat. Die Bereiche Wärme- und Kälte (48 Prozent) und Verkehr (38 Prozent) hingegen ziehen gemeinsam mehr drei Viertel des weltweiten Energieverbrauchs auf sich.
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