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Energie

Gutachten zu RWE und Eon Rücklagen der Atomkonzerne unzureichend

Die Energiekonzerne RWE und Eon haben einem Medienbericht zufolge zu geringe Rücklagen gebildet, um langfristige Zahlungsverpflichtungen zu bedienen. Zu dieser Erkenntnis kommt demnach ein externes Gutachten.
29.07.2015 - 04:30 Uhr
Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld. (Archiv) Im Juni 2015 ist das Werk vom Netz gegangen. Die Atomkonzerne müssen für den Abriss eines Kraftwerks und die Lagerung des Atommülls aufkommen. Quelle: dpa
Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld. (Archiv) Im Juni 2015 ist das Werk vom Netz gegangen. Die Atomkonzerne müssen für den Abriss eines Kraftwerks und die Lagerung des Atommülls aufkommen.

(Foto: dpa)

Berlin Ein neues Gutachten nährt laut „Süddeutscher Zeitung“ Zweifel, ob die beiden Energiekonzerne Eon und RWE in den nächsten Jahren ihren Milliardenverpflichtungen nachkommen können. Das Blatt beruft sich in seinem Vorabbericht (Mittwochausgabe) auf eine Studie der Professoren Wolfgang Irrek und Michael Vorfeld von der Hochschule Ruhr West im Auftrag der Grünen. „Sowohl bei Eon als auch bei RWE ist festzustellen, dass die vorhandene materielle Substanz derzeit höchstens annähernd ausreicht, um die Gesamtheit langfristiger Verpflichtungen decken zu können“, werden die Autoren zitiert.

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