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Energie

Halliburton und Baker Hughes US-Regierung will gegen Megafusion in Ölbranche klagen

Halliburton setzen die seit Monaten fallenden Ölpreise schwer zu. Insidern zufolge muss sich der Ölriese nun auch noch mit einer Klage des US-Justizministeriums beschäftigen. Grund ist die Fusion mit Baker Hughes.
Update: 06.04.2016 - 17:22 Uhr
Vor der Fusion mit Baker Hughes kam es zu vielen Verzögerungen. Quelle: AFP
Halliburton in Port Fourchon

Vor der Fusion mit Baker Hughes kam es zu vielen Verzögerungen.

(Foto: AFP)

New York Die US-Regierung will die 35 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Öldienstleisters Baker Hughes durch den Rivalen Halliburton per Gerichtsbeschluss verbieten lassen. Das Justizministerium gab am Mittwoch in Washington eine entsprechende Klage bekannt. Es begründete den Schritt damit, dass der geplante Zusammenschluss zwischen dem zweitgrößten und dem drittgrößten US-Öldienstleister den Wettbewerb in der Branche unterdrücken würde. Dies wäre auch zum Schaden der amerikanischen Verbraucher, erklärte Justizministerin Loretta Lynch und mahnte, das Kartellrecht müsse entschlossen durchgesetzt werden.

Nach Ministeriumsangaben hat Halliburton zwar Geschäftsverkäufe angeboten, um die Transaktion zu retten. Diese seien aber unzureichend. Halliburton kündigte an, sich vor Gericht entschieden zur Wehr zu setzen. Der Konzern warf dem Ministerium ein kontraproduktives Vorgehen vor angesichts der aktuellen Herausforderungen für die Energiebranche. Halliburton setzen wie auch der Konkurrenz die seit Monaten fallenden Ölpreise zu, da Kunden ihre Ausgaben zurückgefahren haben.

Die beiden Unternehmen hatten ihre Fusionspläne bereits im November 2014 bekanntgegeben. Danach kam es zu vielen Verzögerungen. Zuletzt hatten beide Seiten über Verkäufe von Geschäftsbereichen beraten.

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  • rtr
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