Energie

Keine Verstaatlichung ArcelorMittal-Stahlwerk in Florange gerettet

Nachdem die Verstaatlichung und ein Verkauf des Stahlwerks im Nordosten Frankreichs im Gespräch waren, zeichnet sich nun eine andere Lösung ab. Der Eigentümer ArcelorMittal wird in das Werk investieren und es erhalten.
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ArcelorMittal investiert 180 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren in seine Fabrik in Florange, Frankreich. Quelle: dpa

ArcelorMittal investiert 180 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren in seine Fabrik in Florange, Frankreich.

(Foto: dpa)

ParisDie französische Regierung hat eine Einigung mit ArcelorMittal über die Zukunft eines Stahlwerkes bekanntgeben, die alle Arbeitsplätze erhalten soll. Der Konzern werde in den kommenden fünf Jahren 180 Millionen Euro in die zwei Florange-Hochöfen im Nordosten des Landes investieren, sagte Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault am Freitagabend. Angesichts der schwachen Stahlnachfrage in Europa werde das Werk allerdings zunächst nicht wieder angefahren. "Die Regierung hat sich gegen den Plan einer vorübergehenden Verstaatlichung entschieden", erklärte er. Arcelor hatte die Fabrik ursprünglich am 1. Dezember schließen wollen.

Der Streit um den Erhalt des Stahlwerks in Florange, in dem 600 Arbeiter tätig sind, ist zum Sinnbild von Präsident Francois Hollandes Kampf gegen eine Entlassungswelle in der französischen Wirtschaft geworden. Hollande steht wegen der hohen Arbeitslosigkeit unter Druck. Im Wahlkampf hatte er die Anlage besucht, die in der an Deutschland grenzenden, traditionell von der Stahlindustrie geprägten Region Lothringen liegt.

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1 Kommentar zu "Keine Verstaatlichung: ArcelorMittal-Stahlwerk in Florange gerettet"

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  • und wie wurde Mittal dazu gebracht, diesem Blödsinn zuzustimmen (wieviel kostet uns das via EUdSSR)? Hinterfragen der Meldungen, liebes Handelsblatt.

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