Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Matra-Beteiligung RWE steigt in Ungarn aus der Braunkohle aus

Der deutsche Energiekonzern RWE beteiligt sich nicht länger am Braunkohle-Geschäft in Ungarn. Seine Anteile am örtlichen Stromerzeuger Matra gehen an ein tschechisches Konsortium.
14.12.2017 Update: 14.12.2017 - 13:52 Uhr Kommentieren
Der Energiekonzern RWE hat seine Anteile in Ungarn verkauft. Quelle: dpa
RWE

Der Energiekonzern RWE hat seine Anteile in Ungarn verkauft.

(Foto: dpa)

Düsseldorf
Der Energiekonzern RWE verabschiedet sich von seinem Braunkohle-Geschäft in Ungarn. RWE verkaufe seinen Mehrheitsanteil an dem ungarischen Stromerzeuger Matra an ein Konsortium um die tschechische EP Holding, sagte eine RWE-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Zum Kaufpreis machte sie keine Angaben. Auch der Versorger EnBW ist an der ungarischen Gesellschaft beteiligt. Der EnBW-Anteil von 21,7 Prozent gehe ebenfalls an das Konsortium, sagte ein Sprecher

RWE hält 50,9 Prozent an dem Kraftwerk Matrai Erömü. Es ist mit einer Leistung von über 900 Megawatt der zweitgrößte Stromproduzent in Ungarn. In dem Kraftwerk und dem dazu gehörigen Tagebau sind rund 2000 Mitarbeiter beschäftigt. RWE hatte bereits im April erklärt, alle strategischen Optionen für den Versorger zu prüfen.

EPH hat auch in Deutschland im Braunkohle-Geschäft zugekauft. Der Versorger Vattenfall hatte seine deutschen Braunkohlekraftwerke und den Tagebau an den tschechischen Versorger und den Finanzinvestor PPF verkauft.

Umweltschützer hatten RWE aufgefordert, sich auch in Deutschland von seinen Braunkohlekraftwerken zu verabschieden. Der Konzern lehnt dies ab und will weiter Braunkohle abbauen und den klimaschädlichen Brennstoff in seinen Kraftwerken verfeuern. Der Versorger beschäftigt im Tagebau und den Kraftwerken im Rheinischen Revier rund 10.000 Mitarbeiter.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Handelsblatt Energie Briefing
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Matra-Beteiligung - RWE steigt in Ungarn aus der Braunkohle aus
    0 Kommentare zu "Matra-Beteiligung: RWE steigt in Ungarn aus der Braunkohle aus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%