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Energie

Medienbericht Energieversorger wollen 47 Kraftwerke stilllegen

Wegen steigender Kosten der Energiewende wollen deutsche Energieversorger unrentable Kraftwerke loswerden. Behörden müssen nun prüfen, ob das die Versorgung in Gefahr bringen würde. Vergangenes Jahr war die Antwort: Ja.
15.04.2014 - 22:00 Uhr 1 Kommentar
Anträge von EnBW aus dem letzten Jahr hatten die Behörden abgelehnt. Quelle: dapd

Anträge von EnBW aus dem letzten Jahr hatten die Behörden abgelehnt.

(Foto: dapd)

Berlin Die Energieversorger wollen einem Zeitungsbericht zufolge immer mehr Kraftwerke abschalten. Der Bundesnetzagentur lägen derzeit 47 Anträge auf Stilllegung vor, berichtete die „Bild“-Zeitung am Dienstagabend vorab. Dies seien 19 mehr als noch im Oktober 2013.

Bei den Kraftwerken handle es sich unter anderem um Stein- und Braunkohlekraftwerke sowie Gaskraftwerke. Die Versorger begründeten ihre Pläne mit hohen Kosten durch die Energiewende. Die Bundesnetzagentur müsse nun prüfen, ob eine Abschaltung der Kraftwerke die Energieversorgung gefährden könnte.

Die Behörde hatte im Januar dem Versorger EnBW das Abschalten unrentabler Gas- und Kohlekraftwerke untersagt. Der im vergangenen Juli gestellte Antrag, vier Kraftwerksblöcke wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit vom Netz zu nehmen, sei abgewiesen worden, sagte damals eine Sprecherin des drittgrößten deutschen Energiekonzerns. Die Prüfung der Bundesnetzagentur habe ergeben, dass die Kraftwerke für eine sichere Energieversorgung unverzichtbar seien.

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    1 Kommentar zu "Medienbericht: Energieversorger wollen 47 Kraftwerke stilllegen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Auch eine Regierung, die in Sachen Energieversorung längst das Denken aufgegeben hat und sich immer tiefer in traumtänzerische Irrtümer verrennt, wird auf Dauer die Versorger nicht zwingen können, unrentable Kraftwerke immer weiter zu betreiben.

      Sie wird entweder den Kraftwerksbetreibern eine angemessene Vergütung dafür zahlen müssen, dass sie die Wärmekraftwerke,die ja bekanntlich als einzige eine verlässliche Versorgung sicherstellen können, im Standby-Betrieb weiter betreiben, oder sie wird auf eigene Kosten eigene Staatskraftwerke, eine Art VEB Strom, bauen müssen.

      Im ersten Fall werden die Kosten über eine weitere Umlage auf den Strompreis bestritten werden, im zweiten Fall werden Steuermittel den VEB Strom finanzieren.

      Beides ist hirnrissig und vollkommen überflüssig. Beides belastet den Wirtschaftsstandort Deutschland in unverantwortlicher Weise, und beides verurteilt Tausende von Familien in Deutschland zu Armut und Mangel.

      Die einzige Alternative besteht darin, das widersinnige EEG abzuschaffen. Die AfD ist die einzige Partei, die genau das fordert.

      Und dem Erdklima wird das alles egal sein. Es hat sich, wie die gemessenen Temperaturen eindeutig belegen, seit 17 Jahren nicht um den CO2-Gehalt der Atmosphäre gekümmert und dürfte das trotz der ritualisierten Horrorszenarien des IPCC auch in Zukunft nicht tun.

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