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Energie

Milliarden-Projekt Finanzchef von Nord Stream 2 hält Ostsee-Pipeline auch bei US-Sanktionen für finanzierbar

Die USA haben Sanktionen gegen das Nord-Stream-2-Projekt nicht ausgeschlossen. Die Finanzierung der Ostsee-Pipeline soll dennoch nicht gefährdet sein.
01.07.2018 - 11:45 Uhr Kommentieren
Nord Stream 2: Finanzchef hält Ostsee-Pipeline auch bei US-Sanktionen für finanzierbar Quelle: dpa
Nord Stream 2

Ende Oktober 2016 wurden die ersten Rohre für die 1.200 Kilometer lange Ostseepipeline auf der Insel Rügen angeliefert.

(Foto: dpa)

Berlin Der Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland kann der Projektgesellschaft zufolge auch im Falle von US-Sanktionen gegen die westeuropäischen Partner finanziert werden. „Das Projekt wird sicherlich finanziert“, sagte der Finanzvorstand der Nord-Stream-2-Gesellschaft, Paul Corcoran, der „Welt am Sonntag“.

„Es ist wichtig für Gazprom, und Russland verfügt derzeit über eine hohe Euro-Liquidität“, sagte Corcoran. Der Projektträger Gazprom könne demnach die Pipeline notfalls auch ohne westliche Geldgeber vorantreiben.

Die USA lehnen die Pipeline ab, da sie unter anderem die Ukraine umgeht. Das Land ist auf Transitgebühren angewiesen und steht im Dauerkonflikt mit Russland. Die USA hatten Sanktionen deswegen nicht ausgeschlossen. Deutschland hat nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums zwar eine US-Zusage, vorerst wegen des Baus von Nord Stream 2 keine Sanktionen zu verhängen.

Allerdings sei diese Zusage für den vorläufigen Verzicht bereits Ende 2017 gegeben worden. Wie die Haltung der USA aktuell sei, könne man derzeit nicht sagen.

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    Nord Stream 2 ist die zweite Ostsee-Pipeline zwischen Russland und Deutschland. Dahinter steht der russische Staatskonzern Gazprom, der die Hälfte der geplanten Gesamtkosten von 9,5 Milliarden Euro stemmen soll. Die andere Hälfte finanzieren fünf europäische Energieunternehmen, darunter die BASF-Tochter Wintershall sowie die Eon-Abspaltung Uniper.

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