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Energie

Millionenklage gegen RWE Richter schieben Prozess auf März

Ob russische Investoren RWE wegen eines geplatzten Einstiegs in den russischen Strommarkt auf Schadensersatz verklagen dürfen, bleibt offen. Über die Zulassung der Klage wollen die Essener Richter im März verhandeln.
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Am russischen Strommarkt mitmischen - das hat bei RWE nicht geklappt. Nun wollen russische Investoren auf Schadensersatz klagen. Quelle: dpa
Russischer Oligarch verklagt RWE auf Millionenbetrag

Am russischen Strommarkt mitmischen - das hat bei RWE nicht geklappt. Nun wollen russische Investoren auf Schadensersatz klagen.

(Foto: dpa)

Essen Das Landgericht Essen entscheidet erst Ende März über die Zulassung einer millionenschweren Schadenersatzklage russischer Investoren gegen den Energiekonzern RWE. „Die Argumente liegen auf dem Tisch. Wir werden nochmal beraten”, sagte der zuständige Richter bei einer ersten Anhörung am Donnerstag in Essen. Die Entscheidung, ob die Klage überhaupt zugelassen wird, solle am 24. März erfolgen. Bei dem Streit geht es um den 2008 geplatzten Einstieg von RWE in den russischen Strommarkt.

Dem Gericht zufolge wirft der Sintez -Konzern des Unternehmers Leonid Lebedew RWE und dem damaligen Chef Jürgen Großmann vor, sich unberechtigt von gemeinsamen Plänen zum Einstieg bei dem russischen Versorger TGK-2 verabschiedet zu haben. Die geforderte Schadenersatzsumme der Russen liege bei rund 700 Millionen Euro. Die Klage hatte die auf Zypern ansässige Sintez-Tochter Rustenburg eingereicht.

RWE gab sich am Donnerstag gelassen. "Wir sehen keinen Anlass, von unserer Position abzurücken, dass die Klage insgesamt unzulässig und unbegründet ist", sagte ein Konzernsprecher. Sämtliche Ansprüche, die Sintez geltend mache, seien bereits Gegenstand eines abschliessenden Schiedsverfahrens in London gewesen, das RWE gewonnen habe.

Handelsblatt Energie Briefing
  • rtr
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