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Energie

Minen in Sambia Glencore streicht über 3000 Stellen

Der Schweizer Rohstoffgigant Glencore will im südafrikanischen Sambia Regierungskreisen zufolge über 3800 Stellen streichen. Das Minengeschäft läuft schlecht, der Konzern ächzt unter einer enormen Schuldenlast.
23.09.2015 - 14:30 Uhr
Glencore will in Südafrika über 3800 Stellen streichen. Quelle: Reuters
Schweizer ziehen Konsequenzen aus schlechtem Minengeschäft

Glencore will in Südafrika über 3800 Stellen streichen.

(Foto: Reuters)

Lusaka Glencore zieht Regierungskreisen zufolge in Sambia die Konsequenzen aus fallenden Rohstoffpreisen und hohen Produktionskosten. Es sei geplant, mehr als 3800 Arbeiter zu entlassen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

Glencore betreibt in dem südafrikanischen Land die Mopani-Minen. Die Regierung muss den Stellenstreichungen dort zustimmen. Stromausfälle sowie der schwächelnde Kupferpreis erschwerten zuletzt die Geschäfte von Glencore in Sambia.

Der Schweizer Rohstoffgigant steht derzeit weltweit unter Druck. Jüngst versuchte das Management über eine 2,5 Milliarden Dollar hohe Aktienplatzierung den Schuldenberg von fast 40 Milliarden Dollar abzutragen und damit eine Abstufung seiner Kreditwürdigkeit zu verhindern.

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