Energie

Nach Übernahme Fortum-Chef Lundmark strebt einen Neustart mit Uniper an

Uniper hat sich lange gegen die Übernahme durch die Finnen gewehrt. Nun bemüht sich Lundmark die Stimmung um eine bessere Stimmung.
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Der Konzern hat vor kurzem 47 Prozent an Uniper übernommen. Quelle: Reuters
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Der Konzern hat vor kurzem 47 Prozent an Uniper übernommen.

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HelsinkiDer finnische Versorger Fortum strebt nach der holprigen Übernahme des deutschen Rivalen Uniper einen Neustart an. „Wir arbeiten aktiv daran, unsere Beziehungen zu Uniper neu zu ordnen“, sagte Fortum-Chef Pekka Lundmark am Donnerstag. Dieser Prozess sei sicherlich nicht über Nacht abgeschlossen, es sei aber das Ziel, zeitig Fortschritte zu erreichen.

Im zweiten Quartal verdiente Fortum mit 153 Millionen Euro 40 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Analysten hatten jedoch einen noch höheren Gewinn erwartet.

Fortum hatte im vergangenen Monat 47 Prozent an Uniper für 3,8 Milliarden Euro übernommen. Uniper-Chef Klaus Schäfer hatte sich lange gegen den Vorstoß der Finnen gestemmt, die mit einem Angebot an die freien Aktionäre nur wenig weitere Anteile einsammeln konnten.

Die russischen Behörden begrenzen den Fortum-Anteil zudem auf 50 Prozent. Uniper betreibt mehrere Kraftwerke in dem Land, wozu auch eine als strategisch wichtige eingestufte Anlage zur Trinkwasseraufbereitung gehört.

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