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Energie

Neue Führung RWE regelt die Nachfolge – Krebber soll Schmitz als Konzernchef ablösen

Der Aufsichtsrat hat die Nachfolge an der RWE-Spitze geregelt. Auf Rolf Martin Schmitz soll der bisherige Finanzchef Markus Krebber folgen.
28.04.2020 Update: 28.04.2020 - 12:37 Uhr Kommentieren
Rolf Martin Schmitz (links) ist seit 2016 der Vorstandsvorsitzende von RWE. Markus Krebber soll ab Mitte 2021 seine Nachfolge antreten. Quelle: dpa
Neuaufstellung bei RWE

Rolf Martin Schmitz (links) ist seit 2016 der Vorstandsvorsitzende von RWE. Markus Krebber soll ab Mitte 2021 seine Nachfolge antreten.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Jetzt ist es fix: Finanzvorstand Markus Krebber wird im Juli 2021 Nachfolger von Rolf Martin Schmitz an der Spitze von RWE. Schmitz’ Vertrag läuft dann planmäßig aus.

Der Aufsichtsrat beschloss die Personalie am Dienstag, überraschend kam sie aber nicht mehr. Krebber galt im Unternehmen schon lange als einziger Kandidat für den Chefposten. Zumindest im Vorstand gab es auch keinen internen Gegenkandidaten. Schmitz und Krebber führen RWE seit 2016 alleine, weitere Vorstandsmitglieder gibt es nicht.

„Dem Aufsichtsrat war es wichtig, frühzeitig eine Nachfolgeregelung zu treffen“, sagte Aufsichtsratschef Werner Brandt. Die Wahl von Krebber stelle sicher, dass „die strategische Neuausrichtung der RWE hin zu einem global führenden Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien“ langfristig fortgesetzt werden könne.

Tatsächlich ist RWE gerade in eine neue Phase eingetreten. Der Konzern hat ein milliardenschweres Tauschgeschäft mit Eon abgeschlossen – und sich wieder im großen Stil bei den erneuerbaren Energien engagiert. Langfristig will Deutschlands größter Kohlekonzern sich auf die grüne Stromerzeugung konzentrieren und bis 2040 sogar klimaneutral werden.

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    Krebber wird die Neupositionierung des Unternehmens in Konzernkreisen zugetraut. Das Geschäft mit erneuerbaren Energien ist sehr international und kapitalintensiv. Der 47-jährige Krebber hat Erfahrung an den internationalen Kapitalmärkten und einen guten Ruf bei den Investoren. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften war er zunächst in der Unternehmensberatung und im Finanzdienstleistungssektor tätig.

    Seit 2012 arbeitet er im RWE-Konzern, wo er zunächst für die Großhandelstochter RWE Supply & Trading verantwortlich war. Gemeinsam mit Schmitz hatte Krebber 2018 die Transaktion mit Eon vorangetrieben.

    Schmitz bringt den Kohleausstieg auf den Weg

    Schmitz wird im kommenden Jahr 64 und hatte schon länger klargemacht, dass eine Verlängerung für ihn nicht mehr infrage komme. Der gebürtige Rheinländer trat 2009 in den Vorstand ein – und übernahm 2016 nach der Abspaltung von Innogy den Vorstandsvorsitz.

    Der damalige RWE-Chef Peter Terium wechselte zum neuen Unternehmen, das im Rahmen der Transaktion mit Eon aber zerschlagen wurde. Eon übernahm dabei die Sparten Vertrieb und Netz, RWE bekam die erneuerbaren Energien von Innogy und auch die, die bislang Eon selbst betrieb. Damit deckt RWE jetzt wieder die komplette Bandbreite der Stromerzeugung ab. Der Atomausstieg ist aber schon besiegelt und der Ausstieg aus der Kohle eingeleitet. Schmitz wird bis zu seinem Abschied hierzu noch die letzten Details klären.

    Ein Entscheidung über Krebbers Nachfolge als Finanzvorstand gibt es noch nicht. Auch benötigt RWE einen neuen Arbeitsdirektor. Schmitz hatte diese Funktion in Personalunion ausgeübt.

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