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Energie

Neuer Ärger für Solarworld Strafzölle entzweien Europas Solarkonzerne

30 europäische Solarfirmen unter Führung von Solarworld fordern Strafzölle auf chinesische Module und Zellen. Doch im Verband gibt es darüber nun Streit. Es ist ein Konflikt, der viele Firmen in den Ruin treiben könnte.
23.08.2016 - 06:11 Uhr
Der steigende Preisdruck durch billige Konkurrenz aus China setzt Europas Solarindustrie unter Druck. Quelle: dapd
Solarmodul-Fertigung bei Solarworld

Der steigende Preisdruck durch billige Konkurrenz aus China setzt Europas Solarindustrie unter Druck.

(Foto: dapd)

Düsseldorf Milan Nitzschke vergleicht die Solarindustrie gerne mit dem Radsport. Hier wie dort gehe es nicht immer fair zu. „Doping zerstört den Sport“, sagt Nitzschke, und „Dumping zerstört den Wettbewerb.“ Für den Präsidenten des Lobbyverbands EU ProSun ist klar: Chinesische Solarfirmen haben sich an die Weltspitze gemogelt – genauso wie sich einst Lance Armstrong oder Jan Ullrich ihre Titel bei der Tour de France erschlichen haben.

Was für die gefallenen Radstars Epo, Kortison und aufputschende Amphetamine waren, sind für Chinas Photovoltaikkonzerne unbegrenzte Staatskredite. Die würden es den Unternehmen ermöglichen, Paneele und Solarzellen unter Herstellungskosten auf den Weltmarkt zu schleudern, meint Nitzschke. Und wer zu solch unerlaubten Hilfsmitteln greift, muss seiner Meinung nach bestraft werden – im Sport ebenso wie in der Wirtschaft.

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