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Energie

Noor I Riesige Solaranlage in Marokko nimmt Arbeit auf

Die nach eigenen Angaben größte Solaranlage der Welt hat in Marokko feierlich den Betrieb aufgenommen. Sie soll rund 1,2 Millionen Marokkaner mit Strom versorgen. Umweltschützer fürchten negative Folgen.
04.02.2016 - 19:31 Uhr
Ein Kritikpunkt von Umweltschützern ist das Kühlsystem: Trotz ohnehin großer Dürre soll das Kühlwasser einem nahe gelegenen Staubecken entnommen werden. Quelle: ap
Kühlung

Ein Kritikpunkt von Umweltschützern ist das Kühlsystem: Trotz ohnehin großer Dürre soll das Kühlwasser einem nahe gelegenen Staubecken entnommen werden.

(Foto: ap)

Ourzazate In Marokko ist am Donnerstag eine der größten Solaranlagen der Welt feierlich in Betrieb genommen worden. Zu der Zeremonie war auch König Mohammed VI. nach Ouarzazate in der Sahara-Wüste im Süden des Landes gereist. Die rund 3,6 Milliarden Euro teure Anlage Noor I soll die intensive Sonnenstrahlung in der Wüste nutzen, um in einer ersten Phase 1,2 Millionen Marokkaner mit Strom zu versorgen.

Die Organisation Climate Investment Funds, die sich mit knapp 400 Millionen Euro beteiligt, erklärte, es sei das größte Sonnenwärmekraftwerk der Welt. Diese Art von Kraftwerken kann die Sonnenenergie speichern und etwa bei Dunkelheit abgeben. Die Entscheidung, die Anlage in Marokko einzurichten, hänge neben der hohen Sonnenstrahlung in der Sahara auch mit der politischen Stabilität und dem politischen Willen hin zu erneuerbaren Energien in Marokko zusammen, erklärte der Fonds.

Umweltschützer fürchten allerdings dennoch negative Folgen des Mammutprojekts, etwa wenn trotz der ohnehin großen Dürre Wasser aus dem nahe gelegenen Staubecken des Mansour-Eddahbi-Damms zur Kühlung verwendet wird.

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