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Energie

Norwegen Greenpeace zieht mit Klage gegen Ölbohrungen in der Arktis vor das Oberste Gericht

Norwegen hatte erstmals seit 20 Jahren neue Bohrungen genehmigt. Die Umweltschützer geben trotz Niederlagen vor Gericht nicht auf.
24.02.2020 - 10:15 Uhr 1 Kommentar
Umweltschützer werfen dem norwegischen Staat vor, mit der Zulassung von Ölbohrungen in der arktischen Barentssee an 13 Unternehmen das Klimaschutzabkommen von Paris verletzt zu haben. Quelle: AFP
Bohrinsel in der Nordsee

Umweltschützer werfen dem norwegischen Staat vor, mit der Zulassung von Ölbohrungen in der arktischen Barentssee an 13 Unternehmen das Klimaschutzabkommen von Paris verletzt zu haben.

(Foto: AFP)

Oslo Greenpeace und weitere Umweltschützer wollen ihre in Norwegen eingereichte Klage gegen Ölbohrungen in der Arktis vor das Oberste Gericht des Landes bringen. Dazu reichten sie am Montag ihre Berufungsunterlagen beim Gerichtshof in Oslo ein, wie die Kläger auf Facebook bekanntgaben.

Bohrungen in unberührten Gebieten seien in Zeiten des Klimanotstandes inakzeptabel, erklärte der Leiter von Greenpeace Norwegen, Frode Pleym. „Wir hoffen und glauben, dass der Oberste Gerichtshof die Klimakrise als globales Problem und Norwegens erheblichen Beitrag dazu anerkennen wird.“

Ob das Gericht eine Anhörung zu der Klimaklage ansetzt, ist noch unklar. Greenpeace rechnet mit einer Entscheidung dazu im Frühjahr.

Greenpeace, die norwegische Umweltschutzorganisation Natur & Jugend und zwei Unterstützerorganisationen werfen dem norwegischen Staat vor, mit der Zulassung von Ölbohrungen in der arktischen Barentssee an 13 Unternehmen das Klimaschutzabkommen von Paris verletzt zu haben.

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    Zudem habe Norwegen mit dem Entschluss mit seinem Grundgesetz gebrochen, das den künftigen Generationen eine gesunde und sichere Umwelt garantiere. Norwegen hatte 2016 erstmals seit 20 Jahren neue Ölbohrungen gestattet – laut Greenpeace fast zeitgleich mit der norwegischen Ratifizierung des Weltklimaabkommens. Die Umweltschützer erhoffen sich von dem Verfahren letztlich einen Präzedenzfall für künftige Klimaklagen.

    Die Klage war bereits vor zwei norwegischen Gerichten gescheitert, zuletzt vor gut einem Monat vor einem Berufungsgericht in Oslo. Das Gericht kam zu dem Schluss, der Staat habe mit der Erlaubnis neuer Ölbohrungen nicht gegen den als Umweltparagraf bekannten Paragrafen 112 der norwegischen Verfassung verstoßen.

    Die Kläger werteten das Urteil dennoch als Teilerfolg, weil das Gericht unter anderem bestätigt habe, dass derzeitige und künftige Generationen ein Recht auf eine gesunde Umwelt hätten.

    Mehr: Norwegen als Problemlöser bei CO2 und blauem Wasserstoff.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Norwegen: Greenpeace zieht mit Klage gegen Ölbohrungen in der Arktis vor das Oberste Gericht"

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    • Umweltschützer tun Recht die Gesellschaft AUFZUKLÄREN. Die goldene Ära Öl muss durch umweltfreundliche und schadstofffreie Energienutzung ersetzt werden. Neueste Technologien werden von Forschungs-Unternehmen lanciert und sollten weltweit endlich zum Einsatz kommen. Dazu hörte ich: Die Berliner Neutrino Energy Group bietet sensationelle Innovationen. Sie testet aktuell Geräte zur Gewinnung von sauberem Strom aus kosmischer Strahlung. Holger Thorsten Schubart, CEO dieses deutsch-amerikanische Forschungsunternehmen hat die Entwicklung eines innovativen High-Tech-Materials auf Basis einer Vielzahl von dotiertem Kohlenstoff und Silizium zum Abschluss gebracht, mit dem ein Teil der kinetischen Energie von Partikeln des unsichtbaren Strahlungsspektrums in Elektrizität umgewandelt wird. Derzeit werden die ersten industriellen Muster des sogenannten NEUTRINO POWER CUBE, eines Geräts, das saubere Energie liefert, in Deutschland unter Laborbedingungen getestet. Neutrinos, hochenergetische Teilchen, die als Teil der kosmischen Strahlung des unsichtbaren Spektrums kontinuierlich auf die Erde treffen, sind nach jüngsten Untersuchungen eine unerschöpfliche Energiequelle. "Der Energieerhaltungssatz funktioniert. ", sagt der Physiker Professor Strauss, ein ehemaliger Forscher am Massachusetts Institute of Technology, USA, und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der NEUTRINO ENERGY Group. Auch im Karlsruher Institut für Technologie wird seit September 2019 offiziell mit Neutrino-Messungen bewiesen, dass diese neue Ära der Energienutzung einen gesamten Systemwechsel in der Anwendung von Neutrinovoltaik bewirken wird. Ein Wandel von der Stromversorgung über Grosskraftwerke und Stromtrassen zur MOBILEN UND DEZENTRALEN HAUSHALTSVERSORGUNG ohne Kabel und Steckdosen ist vergleichbar mit dem Wandel von der Festnetztelefonie zur heutigen, mobilen Smartphone-Telefonie. Nach der Photovoltaic kommt nun die Neutrinovoltaik - das wird den Energiemarkt neu Regulieren.

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