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Energie

Npower Britische RWE-Tochter streicht 2500 Stellen

Im November vergangenen Jahres hatte Npower mitgeteilt, seit Jahresbeginn rund 200.000 Strom- und Gaskunden verloren zu haben. Nun zieht die britische RWE-Tochter Konsequenzen und setzt den Rotstift an.
Update: 06.03.2016 - 19:02 Uhr
In den ersten neun Monaten 2015 hatte das Unternehmen einen operativen Verlust von 66 Millionen Euro angehäuft. Quelle: Reuters
Kunden verloren

In den ersten neun Monaten 2015 hatte das Unternehmen einen operativen Verlust von 66 Millionen Euro angehäuft.

(Foto: Reuters)

London/Frankfurt RWE-Chef Peter Terium plant einem Insider zufolge bei der Verluste schreibenden Tochter in Großbritannien einen massiven Stellenabbau. Rund 2500 Jobs sollten wegfallen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Darunter seien sowohl eigene Beschäftigte als auch extern angeheuerte Mitarbeiter. Die Tochter npower beschäftigt ihrer Internetseite zufolge rund 9700 Mitarbeiter. RWE wollte sich nicht dazu äußern. Der Konzern legt am Dienstag seine Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vor.

RWE fuhr 2015 einen Verlust von 200 Millionen Euro ein, wie der Konzern bereits mitgeteilt hatte. Dazu trug auch npower bei. In den ersten neun Monaten hatte die Tochter einen operativen Verlust von 66 Millionen Euro angehäuft. Das Unternehmen verlor in einem Dreivierteljahr rund 200.000 Strom- und Gaskunden. Ihm machen zudem Probleme mit der Abrechnung zu schaffen. Terium hatte deshalb im vergangenen Jahr bereits die Führung ausgewechselt. Dass es nicht dabei bleiben wird, hatte Finanzchef Bernhard Günther in einem Reuters-Interview im November deutlich gemacht. „Es gibt im Vergleich zu den Kunden und zur Profitabilität zu viele Mitarbeiter“, sagte er.

  • rtr
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