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Energie

Ökostrom EEG-Umlage steigt wohl 2016 wieder

Nachdem die EEG-Umlage 2015 erstmals sinkt, könnte sie 2016 wohl wieder kräftig steigen, so das Urteil der Gutachter von vier Übertragungsnetzbetreibern. Sie rechnen mit einem Maximalwert von 7,27 Cent je Kilowattstunde.
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Für die Ökostromumlage müssen die Stromkunden aufkommen, vor allem Mittelständler und Privathaushalte. Quelle: dpa

Für die Ökostromumlage müssen die Stromkunden aufkommen, vor allem Mittelständler und Privathaushalte.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Nach dem leichten Rückgang der Ökostromumlage im kommenden Jahr müssen die Verbraucher möglicherweise 2016 wieder tiefer in die Tasche greifen. Gutachter der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber rechnen bei der EEG-Umlage mit einem Maximalwert von 7,27 Cent je Kilowattstunde, teilten 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW am Freitag mit.

Allerdings sei auch ein Abschlag auf 5,66 Cent möglich. Nach den Preissprüngen der vergangenen Jahre sinkt die Ökostromumlage 2015 erstmals. Der Rückgang auf 6,17 Cent von 6,24 Cent je Kilowattstunde fällt aber so gering aus, dass die Verbraucher keine größere Entlastung spüren dürften – wenn überhaupt.

Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) berechnet sich aus der Differenz zwischen dem meist auf 20 Jahre festgelegtem Abnahmepreis für Ökostrom und dem Börsenpreis. Das bedeutet: Je niedriger der Börsenpreis, desto höher die EEG-Umlage und umgekehrt.

Für diesen Betrag von zuletzt gut 23 Milliarden Euro müssen die Stromkunden aufkommen, vor allem Mittelständler und Privathaushalte. Denn zahlreiche Industriebetriebe sind als große Verbraucher davon ausgenommen. Ein Durchschnittshaushalt muss derzeit für die Förderung des Stroms aus Wind und Sonne inklusive Mehrwertsteuer über 250 Euro im Jahr berappen.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Ökostrom: EEG-Umlage steigt wohl 2016 wieder"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Reicht die Ausplünderung der Deutschen Frau Merkel immer noch nicht???

  • Artikel: "Für diesen Betrag von zuletzt gut 23 Milliarden Euro müssen die Stromkunden aufkommen.... Ein Durchschnittshaushalt muss derzeit für die Förderung des Stroms aus Wind und Sonne inklusive Mehrwertsteuer über 250 Euro im Jahr berappen."

    Soso. Wir haben daher in Deutschland offenbar 23 Mrd. EUR / 250 EUR pro Haushalt = 92 Mio Haushalte. Hoho...

    Richtig dagegen ist das Folgende: Die Firmen geben ihre EEG-Umlage über leicht erhöhte Preise an uns Privatkunden weiter. Nimmt man diese indirekten Kosten und die Netzentgelte hinzu, zahlt eine Durchschnittsfamilie z.Z. etwa 1000 EUR pro Jahr für Sonne und Wind, die ja angeblich keine Rechnung schicken....