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Energie

Öldienstleister Schlumberger Stellenabbau wird massiver als bisher angekündigt

Der Verfall des Ölpreises fordert bei Schlumberger weitere Kürzungsmaßnahmen: Das Unternehmen will weitere 11.000 Stellen abbauen. Zudem würden die Investitionen weiter gekürzt.
17.04.2015 - 03:56 Uhr Kommentieren
Öldienstleister Schlumberger kündigt größe Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen an. Quelle: Reuters

Öldienstleister Schlumberger kündigt größe Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen an.

(Foto: Reuters)

Bangalore Der Ölpreisverfall zwingt den weltgrößten Öldienstleister Schlumberger zu einem noch massiveren Stellenabbau. Der US-Konzern kündigte am Donnerstag an, weitere 11.000 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.

Mit der bereits zu Jahresanfang bekannt gegebenen Streichung von 9.000 Jobs wird die Zahl der Mitarbeiter bei dem Anbieter von Dienstleistungen zur Öl-Förderung um 20.000, rund 15 Prozent der Belegschaft, reduziert. Zudem würden die Investitionen weiter gekürzt. Nach Einschätzung von Konzern-Chef Paal Kibsgaard dürfte sich eine Erholung der Bohrarbeiten in den USA weiter verzögern.

Wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises kürzen Schlumberger-Kunden ihre Investitionen und vergeben weniger Aufträge. Der Dienstleister mit Sitz im texanischen Housten bietet vor allem Fördertechnik und Ausrüstung an.

Schlumberger liefert wie die vor der Fusion stehenden Wettbewerber Halliburton und Baker Hughes in großem Stil der Fracking-Industrie zu. Dank des Booms dieser Schieferöl-Fördertechnik haben die USA ihre Produktion in den letzten Jahren massiv ausweiten können.

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    Weil aber auch andere Ölstaaten wie Saudi-Arabien ihr Angebot nicht verknappen, ist die Weltwirtschaft inzwischen mit Rohöl überversorgt. Deshalb sind die Preise so stark gesunken. Die Branche ist dadurch gezwungen, Jobs, Investitionen und Ausrüstung abzubauen.

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    • rtr
    • dpa
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