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Energie

Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann hofft auf mehr Aufträge

Die Nachfrage nach Bohrsträngen und Bohrmotoren steigt wieder. Der Auftragseingang des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann hat ordentlich zugelegt. Trotzdem schrumpft sein Gewinn um knapp 25 Prozent.
22.08.2013 - 16:04 Uhr Kommentieren
Das Ternitzer Unternehmen beliefert Ölbohrfirmen wie Baker Hughes, Halliburton oder Schlumberger. Quelle: dpa

Das Ternitzer Unternehmen beliefert Ölbohrfirmen wie Baker Hughes, Halliburton oder Schlumberger.

(Foto: dpa)

Wien Der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann hofft nach der Auftragsdelle im Winter auf anziehende Geschäfte in den kommenden Monaten. Bereits in den vergangenen Wochen hätten die Kunden – darunter große Ölbohrfirmen wie Baker Hughes, Halliburton oder Schlumberger – wieder mehr bestellt, sagte Firmenchef Gerald Grohmann am Donnerstag. Der Auftragseingang legte im zweiten Quartal auf 109 Millionen Euro zu, nach 93 Millionen im ersten und 85 Millionen im vierten Quartal des Vorjahres. Das österreichische Unternehmen liefert unter anderem Bohrsträngen und Bohrmotoren für die Suche nach Öl und Gas.

„Unsere Kunden waren im ersten Halbjahr 2012 zu optimistisch und haben extrem viel bestellt“, sagte Grohmann zu Reuters. Weil sie für ihre Bohrungen aber dann weniger Gerät als erwartet benötigt hatten, brachen die Bestellungen bei Schoeller-Bleckmann ein. Die großen Ölbohrkunden wollten zunächst ihre hohen Lagerbestände abbauen. Seit Beginn des Jahres stabilisiere sich die Nachfrage langsam wieder. „Der Verbrauch ist gegeben – damit war es klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die Lagerbestände unserer Kunden reduzieren.“ Auch zu Beginn des laufenden dritten Quartals habe Schoeller-Bleckmann mehr verkauft. „Wir können davon ausgehen, dass sich die Situation Schritt für Schritt verbessert.“

Dennoch kann das Unternehmen die Einbußen seit Jahresbeginn nicht mehr aufholen. Bei einem knapp acht Prozent geringeren Umsatz von 235 Millionen Euro schrumpfte der Gewinn um knapp ein Viertel auf 28,1 Millionen Euro. An der Börse hatten sich die Anleger mehr erwartet: Die SBO-Aktie verlor ein Prozent an Wert. „Es muss nicht jedes Jahr ein Rekordjahr sein"“, sagte Grohmann. Eine konkrete Gewinnprognose wagte er nicht.

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