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Energie

Ölkonzern Shell machen niedrige Gaspreise zu schaffen – Gewinn bricht ein

Royal Dutch Shell leidet unter den sinkenden Preisen für Öl und Gas. Das hat Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn.
Update: 01.08.2019 - 10:40 Uhr Kommentieren
Eine höhere Produktion konnte für den Ölkonzern die negativen Faktoren nur teilweise ausgleichen. Quelle: Bloomberg
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Eine höhere Produktion konnte für den Ölkonzern die negativen Faktoren nur teilweise ausgleichen.

(Foto: Bloomberg)

Düsseldorf Die niedrigen Ölpreise machen dem Milliardenkonzern Shell zu schaffen. Im zweiten Quartal brach der Gewinn des britisch-niederländischen Ölriesen um 25 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar ein. Das ist der tiefste Stand seit fast drei Jahren. Analysten hatten mit einem Gewinn von knapp fünf Milliarden Dollar gerechnet. 

Auch der Umsatz des größten europäischen Ölkonzerns brach um mehr als sieben Milliarden Dollar auf 91,8 Milliarden Dollar ein. Die Zahlen kommen bei den Anlegern schlecht an: Der Aktienkurs des Unternehmens brach am Donnerstagmorgen um mehr als vier Prozent ein. 

Shell-CEO Ben van Beurden zeigte sich während der Präsentation der Zahlen trotzdem zuversichtlich. Der Konzern habe eine gute Cash-Flow-Performance gezeigt – trotz niedriger Gaspreise und trotz großer Herausforderungen im Chemie- und Raffineriebereich.

Und tatsächlich stieg der Cash-Flow des laufenden Geschäfts von 9,5 Milliarden Dollar auf elf Milliarden Dollar. Das liegt aber auch daran, dass der Öl- und Gaskonzern im zweiten Quartal deutlich weniger investiert hat als im Vorjahreszeitraum.

In den einzelnen Bereichen Integrated Gas, Upstream und Downstream lief das Geschäft mit dem Gas am schlechtesten. Hier brach der Gewinn um mehr als ein Viertel auf 1,7 Milliarden Dollar ein. 

Die Anpassung auf den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 wirkte sich mit 63 Millionen Dollar zusätzlich negativ auf das Ergebnis aus. Eine höhere Produktion glich die negativen Faktoren nur teilweise aus.

In den vergangenen sechs Monaten brach der Ölpreis je Barrel der Sorte Brent von 75 Dollar auf knapp 64 Dollar ein. Vor zwei Tagen hatte auch Konkurrent BP aktuelle Zahlen vorgelegt. Der britische Konzern hielt seinen Gewinn im Gegensatz zu Shell jedoch trotz niedriger Preise stabil. 

Mehr: Shell investiert Milliarden in erneuerbare Energien. Es ist nicht das erste Mal, dass der Ölkonzern die grüne Wende einläutet.

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