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Energie

Ölkonzern Shell macht im Corona-Jahr zweistelligen Milliarden-Verlust

Vor allem der Ölpreisverfall führt zu hohen Abschreibungen. Unter dem Strich hat Shell einen Jahresverlust von fast 22 Milliarden Dollar eingefahren.
04.02.2021 Update: 04.02.2021 - 13:20 Uhr 1 Kommentar
Das Ergebnis des Konzerns fiel noch schlechter aus, als Experten es erwartet hatten. Quelle: Bloomberg
Shell-Tankstelle in London

Das Ergebnis des Konzerns fiel noch schlechter aus, als Experten es erwartet hatten.

(Foto: Bloomberg)

London Der Ölkonzern Shell ist wegen der Corona-Pandemie und des eingebrochenen Ölpreises tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand im vergangenen Jahr ein Verlust von knapp 22 Milliarden US-Dollar (18 Milliarden Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag in Den Haag mit. 2019 hatte Shell noch knapp 16 Milliarden Dollar verdient.

Der Umsatz brach nun um fast die Hälfte auf 180 Milliarden Dollar ein. Grund dafür war vor allem der Ölpreisverfall in der ersten Hälfte des Jahres im Zuge der Pandemie. Dieser führte auch dazu, dass der Wert von Unternehmensbeteiligungen massiv gefallen ist und Shell deswegen hohe Summen abschreiben musste. Das Ergebnis fiel noch schlechter aus, als Experten es erwartet hatten.

Für Anleger gibt es aber eine gute Nachricht – so will Shell die Quartalsdividende im ersten Quartal leicht anheben. Der Konzern hatte die Ausschüttung, die für viele Investoren ein wichtiger Grund für die Anlage in das Shell-Papier waren, massiv gekürzt.

Im September hatte der Ölkonzern einen Stellenabbau angekündigt: Bis Ende 2022 sollen 7000 bis 9000 Stellen gestrichen werden. Durch den Abbau sollen die jährlichen Kosten um 2 bis 2,5 Milliarden Dollar gesenkt werden.

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    Auch die Konkurrenten Exxon Mobil, Chevron und BP waren 2020 tief in die roten Zahlen gerutscht. Der französische Ölkonzern Total will am kommenden Dienstag Zahlen veröffentlichen. Auch hier wird ein Milliardenverlust erwartet.

    Mehr: Exxon Mobil mit erstem Verlust seit Jahrzehnten

    Handelsblatt Energie Briefing
    • dpa
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    Mehr zu: Ölkonzern - Shell macht im Corona-Jahr zweistelligen Milliarden-Verlust
    1 Kommentar zu "Ölkonzern: Shell macht im Corona-Jahr zweistelligen Milliarden-Verlust"

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    • Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit...Shell sollte sich bereits jetzt mit der neuesten Innovation der Energienutzung neu Aufstellen und dadurch für eine CO2 freie Zukunft und Energieversorgung durch Neutrino Technologie platzieren. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Weltbuch Verlag, 224 Seiten, ISBN 978-3-906212-56-2. Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind berei Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos ist jetzt machbar. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Sie sind in der Lage, sowohl Geräte als auch einzelne Haushalte und Elektroautos ohne Anschluss an eine zentrale Stromversorgung mit Strom zu speisen. Mobile und dezentrale Haushaltsenergie sowie unendliche Reichweiten für die Elektromobilität werden unser Leben weltweit positiv wandeln. In Indien und Russland sind bereits grosse Investitionen geflossen, um die industrielle Standardisierung umzusetzen und erste Prototypen zu bauen. Weltweit müssen grosse Unternehmen Nachziehen und Investieren für eine Zukunft, die uns frei von der Steckdose, Verkabelung, Tankstellen oder Ladestationen und dem alten System der  Grosskraftwerke und Stromnetz macht.

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