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Energie

Ölkonzerne Europas Öl-Konzerne schaffen den Turnaround

Der Ölpreis-Verfall nagt an den Produzenten. Auch Konzerne in Europa sind von sinkenden Gewinnen betroffen. Doch Ausgaben- und Personalkürzungen tragen langsam Früchte. Analysten sind vom Turnaround überzeugt.
23.10.2015 - 17:52 Uhr
Steht Shell eine leuchtende Zukunft bevor? Analysten glauben an einen Turnaround europäischer Öl-Konzerne.
Angestrahltes Shell-Logo

Steht Shell eine leuchtende Zukunft bevor? Analysten glauben an einen Turnaround europäischer Öl-Konzerne.

Nach dem längsten Ölpreisabsturz seit mehr als einem Jahrzehnt, einbrechenden Gewinnen und einem Exodus der Investoren gewinnen die größten Produzenten in Europa nun wieder ihre Anhänger zurück. Analysten wetten, dass die Gewinne im vergangenen Quartal ihren Tiefpunkt erreicht haben und sich von nun an wieder erholen werden.

Zwar dürfte Total die schlechteste Quartalsentwicklung seit 2009 aufweisen, der zweitgrößte Ölkonzern in der Region verfügt jedoch über den höchsten Prozentanteil an Kaufempfehlungen seit einem Jahr, wie eine Umfrage von Bloomberg unter Analysten ergab. Trotz ähnlich düsterer Prognosen weist Royal Dutch Shell, die Nummer eins in Europa, den größten Anteil an Kaufempfehlungen seit Mitte 2012 auf, während BP die meisten seit Februar hat.

Die Anlageurteile zeigen Zuversicht in die Produzenten, der Rohstoffbaisse standzuhalten, die den Brent-Ölpreis in diesem Jahr um mehr als 40 Prozent abrutschen und die Bewertungen der Firmen auf mindestens ein Dreijahrestief schrumpfen ließ. Immer mehr Analysten sind nun der Ansicht, dass die in der Branche ergriffenen Maßnahmen wie weitreichende Ausgabenkürzungen, Abbau von Stellen und gedrosselte Produktion ausreichen werden, um die Ölpreise zu stützen und das Gewinnwachstum zu fördern.

Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
Treffen der Opec
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Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

(Foto: AFP)
Saudi-Arabien
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Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Venezuela
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Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

(Foto: AFP)
Iran
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Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Irak
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Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)
Kuwait
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Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

(Foto: AP)
Vereinige Arabische Emirate
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Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)

„Es handelt sich womöglich um einen Fall der dunkelsten Stunde vor der Dämmerung“, sagt Analystin Lydia Rainforth von Barclays in London. Ihrer Einschätzung nach machen Kürzungen bei der Produktion und Verzögerungen bei Projekten „irgendeine Form von Erholung unvermeidbar“.

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    Die B-Aktien von Shell, die am meisten gehandelt werden, haben in diesem Monat um 15 Prozent zugelegt und laufen auf die beste Entwicklung seit April 2008 zu, nachdem sie zuvor seit Jahresbeginn noch um 30 Prozent eingebrochen waren. Anteile von Total zogen elf Prozent an und BP-Titel gewannen 13 Prozent – der stärkste Kurssprung seit Oktober 2011. Energieunternehmen weisen in diesem Monat die beste Wertentwicklung im MSCI World Index auf, nachdem sie den Großteil des Jahres noch am unteren Ende zu finden waren.

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