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Energie

Ölkonzerne Shell belohnt Anleger mit milliardenschwerem Aktienrückkauf

Der Energieriese steigert seinen Quartalsgewinn auf knapp 4,7 Milliarden Dollar. Auch bei den Konkurrenten läuft es derzeit gut.
26.07.2018 Update: 26.07.2018 - 11:08 Uhr Kommentieren
Inzwischen sprudeln bei dem Energiekonzern die Gewinne wieder, auch weil sich der Konzern von Geschäften trennte. Quelle: Bloomberg
Shell-Tanklaster

Inzwischen sprudeln bei dem Energiekonzern die Gewinne wieder, auch weil sich der Konzern von Geschäften trennte.

(Foto: Bloomberg)

London Der Energieriese Royal Dutch Shell startet nach einer Zeit der Zurückhaltung bei den Ausschüttungen einen Aktienrückkauf. Der Öl- und Gasmulti will demnach eigene Anteile im Wert von mindestens 25 Milliarden US-Dollar (21,3 Milliarden Euro) erwerben, wie Shell-Chef Ben van Beurden am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal ankündigte.

Der Konzernchef kann inzwischen wieder aus dem Vollen schöpfen: Der um Sonderposten bereinigte Gewinn stieg im zweiten Quartal um 30 Prozent auf knapp 4,7 Milliarden Dollar. Dabei profitierte der Konzern von einem florierenden Gas- und Fördergeschäft, während es in der Verarbeitung und im Vertrieb etwas schlechter lief. Analysten hatten gleichwohl mehr Gewinn erwartet.

Die gesamte Ölbranche hat eine der schwersten Krisen aller Zeiten hinter sich. Inzwischen aber sprudeln bei Shell die Gewinne wieder, auch weil sich der Konzern von Geschäften trennte. Bei dem Konzern, der im Jahr 2016 den Konkurrenten BG übernommen hatte, hatte das Verkaufsprogramm einen Umfang von 30 Milliarden Dollar.

Der französische Wettbewerber Total förderte so viel Öl wie nie zuvor und verdiente unter dem Strich mit rund drei Milliarden Euro sogar 44 Prozent mehr als vor Jahresfrist. In gleicher Höhe stieg bei der ehemals unter Statoil firmierenden norwegischen Equinor das bereinigte operative Ergebnis auf 3,6 Milliarden Euro.

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    Bei der spanischen Repsol legte der Gewinn um 23 Prozent auf 549 Millionen Euro zu. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich seit Jahresbeginn um elf Prozent auf aktuell gut 74 Dollar je Barrel (159 Liter).

    Lange mussten Shell-Anleger auf eine Bardividende verzichten und bekamen ihre Ausschüttung in Form von Firmenanteilen. Inzwischen zahlt der Konzern auch wieder in Cash. Für das zweite Quartal sollen 0,47 Dollar je Aktie fließen. Den Aktienrückkauf will der Konzern zwischen 2018 und 2020 stemmen, in einer ersten Tranche sollen binnen drei Monaten eigene Aktien im Wert von bis zu 2 Milliarden Dollar erworben werden.

    „Geht das Säbelrasseln weiter, könnte der Ölpreis explodieren“

    Es wird damit gerechnet, dass die Ölkonzerne nach drei Jahren mit Einsparungen 2018 so viel Geld einnehmen wie noch nie seit Beginn des Jahrzehnts. Sie profitieren damit auch von der Förderbremse des Ölkartells Opec, die den Ölpreis nach oben getrieben hat. Aber auch der verbale Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem iranischen Kollegen Hassan Ruhani macht Rohöl-Anleger nervös.

    Investoren befürchten, dass der Iran die wichtige Tanker-Route durch den Persischen Golf blockieren und damit Angebotsengpässe auslösen könnte. Weiteren Auftrieb erhielten die Preise Börsianern zufolge von Streiks auf mehreren Bohrinseln in der Nordsee.

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    • dpa
    • rtr
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