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Energie

Ölkonzerne Zusammenschluss von Wintershall und Dea kommt später als geplant

der Zusammenschluss der beiden Ölunternehmen verzögert sich. Der Abschluss des Deals wird nun für das erste Quartal 2019 erwartet.
27.07.2018 - 11:04 Uhr Kommentieren
BASF hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, sein Öl- und Gasgeschäft mit Dea zusammenschließen zu wollen. Quelle: obs
Wintershall-Arbeiter in Libyen

BASF hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, sein Öl- und Gasgeschäft mit Dea zusammenschließen zu wollen.

(Foto: obs)

Frankfurt Der geplante Zusammenschluss der BASF-Öl- und Gastochter Wintershall mit dem Rivalen Dea verzögert sich. Eine Unterzeichnung der Verträge werden in den nächsten Wochen angestrebt, sagte BASF-Chef Martin Brudermüller am Freitag. Mit einem Abschluss könnte dann im ersten Quartal 2019 gerechnet werden. Bislang hatte der Chemiekonzern diesen zum Ende des dritten Quartals anvisiert.

Der DEA-Eigner Letter One hatte den Zusammenschluss noch Anfang Juni auf Kurs gesehen. „Sie brauchen im Öl und Gas, wo sie in vielen Partnerschaften weltweit tätig ist, von jedem Partner Zustimmung“, sagte BASF-Finanzchef Hans-Ulrich Engel. Das habe deutlich länger gedauert als erwartet und zu Verzögerungen im Zeitplan von etwa zwei bis knapp drei Monaten geführt.

BASF hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, sein Öl- und Gasgeschäft mit Dea zu dem Gemeinschaftsunternehmen Wintershall Dea zusammenschließen zu wollen. An diesem soll BASF zunächst 67 Prozent und die Investorengruppe Letter One um den russischen Oligarchen und Dea-Eigner Michail Fridman 33 Prozent halten.

Engel sagte, an den geplanten Anteilsverhältnissen ändere sich nichts und ein Börsengang sei auch weiter mittelfristig geplant.

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