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Energie

Ölpreis Schlumberger streicht 10.000 Stellen

Wegen des niedrigen Ölpreises streicht ein Ölkonzern nach dem anderen Investitionen. Das macht Firmen zu schaffen, die von Ölbohrungen leben: Branchenführer Schlumberger kämpft mit einem Milliardenverlust.
Firmensitz von Schlumberger in Houston: Der US-Öldienstleister hat erneut Stellen gestrichen. Quelle: Reuters
Schlumberger

Firmensitz von Schlumberger in Houston: Der US-Öldienstleister hat erneut Stellen gestrichen.

(Foto: Reuters)

Houston Der weltgrößte Technik-Dienstleister in der Ölbranche, der US-Konzern Schlumberger, hat als Reaktion auf den niedrigen Ölpreis weitere 10.000 Stellen abgebaut.

Insgesamt hat der Konzern damit seit dem Beginn des Preisverfalls beim Öl bereits 30.000 Jobs gestrichen. Allein im letzten Quartal des Jahres 2015 sei ein Nettoverlust von 1,016 Milliarden Dollar (915 Millionen Euro) aufgelaufen, teilte Schlumberger am Donnerstag in Houston (Texas) mit.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte noch ein Gewinn von 300 Millionen Dollar zu Buche gestanden. Der Umsatz im Schlussquartal 2015 ging verglichen mit dem Jahr zuvor um 39 Prozent auf 7,744 Milliarden Dollar zurück.

Sinkender Ölpreis – wie tief geht es noch herunter?

Schlumberger leidet unter den Entscheidungen von Ölriesen wie BP, Shell oder Exxon, die aufgrund niedriger Einnahmeerwartungen geplante Investitionen, etwa in neue Bohrungen, streichen.

„Die sich verschlechternden Marktbedingungen haben zusätzlichen Druck auf eine sich vertiefende Finanzkrise in der Branche der Bohr- und Produktionsunternehmen ausgelöst“, sagte Schlumberger-Vorstandschef Paal Kibsgaard. Kunden sähen sich gezwungen, ihre ohnehin zurückgefahrenen Investitionen weiter zu kürzen.

  • dpa
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