Energie

Österreich Österreichs größter Stromkonzern Verbund hebt seine Jahresprognose an

Rund 50 Millionen Euro mehr will Österreichs größter Stromkonzern nun unterm Strich verdienen. Grund dafür ist unter anderem mehr Wasser in der Donau.
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Der österreichische Stromkonzern will im laufenden Jahr mehr verdienen als zunächst prognostiziert. Quelle: Reuters
Verbund

Der österreichische Stromkonzern will im laufenden Jahr mehr verdienen als zunächst prognostiziert.

(Foto: Reuters)

WienÖsterreichs größter Stromkonzern Verbund hebt dank besserer Geschäfte seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde nunmehr mit rund 950 Millionen Euro erwartet nach bisher rund 870 Millionen Euro, teilte das teilstaatliche Unternehmen am Mittwoch mit.

Unter dem Strich rechnet Verbund nun mit einem Gewinn von rund 370 Millionen Euro nach bisher rund 320 Millionen Euro. Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis sieht die Firma bei rund 365 Millionen Euro, nachdem man bisher von rund 320 Millionen Euro ausging.

Begründet wurde der Schritt mit gestiegenen Absatzpreisen, einer höheren Wasserführung in den Kraftwerken und einem besseren Ergebnis im Segment Netz. Das Ergebnis des Konzerns hängt stark von den 127 Wasserkraftwerken ab, die an der Donau in Österreich und Bayern liegen. Je mehr Wasser in den Flüssen fließt, desto besser ist die Auslastung der Kraftwerke.

An der Ausschüttungsquote will Verbund aber nicht rütteln. Aktionäre sollen weiterhin zwischen 40 und 45 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses erhalten, hieß es. Weitere Details will das Unternehmen im Rahmen der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse am 26. Juli bekannt geben.

Handelsblatt Energie Briefing
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