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Energie

Offshore-Windpark in der Nordsee Warten auf den Anschluss

30 Windräder, 108 Megawatt: In der Nordsee ist der erste kommerzielle Offshore-Windpark eröffnet worden. Doch Strom wird die Anlage in diesem Jahr nicht liefern. Denn etwas Wichtiges fehlt.
10.08.2013 - 15:12 Uhr 23 Kommentare
Theoretisch kann der Windpark Riffgat viel: Nach Angaben des Oldenburger Energieversorgers EWE können sie etwa so bis zu 120.000 Haushalte mit Strom versorgen. Quelle: dpa

Theoretisch kann der Windpark Riffgat viel: Nach Angaben des Oldenburger Energieversorgers EWE können sie etwa so bis zu 120.000 Haushalte mit Strom versorgen.

(Foto: dpa)

Norddeich Der erste kommerzielle Offshore-Windpark nördlich von Borkum ist am Samstag eröffnet worden, in Betrieb ging er allerdings noch nicht. Da der Windpark Riffgat noch nicht ans Stromnetz angeschlossen ist, kann er erst im Februar 2014 Strom liefern. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sprach von einem Pionierprojekt für Zukunftstechnologien.

Die 30 Windkraftanlagen sind 150 Meter hoch und haben eine Leistung von 108 Megawatt. Nach Angaben des Oldenburger Energieversorgers EWE können sie bis zu 120.000 Haushalte mit Strom versorgen.

EWE-Vorstandsvorsitzender Werner Brinker zeigte sich enttäuscht über die bisher fehlende Anbindung durch den Netzbetreiber Tennet. Die eigentlichen Schwierigkeiten bei Offshore-Windparks lägen nicht auf See, sondern bei einem pünktlichen Netzanschluss, sagte Brinker.

Bisher liefern erst zwei Windparks in der Nordsee Strom. Seit 2010 ist der kleine Testpark alpha ventus mit zwölf Anlagen in Betrieb. Daran ist ebenfalls EWE mit weiteren Partnern beteiligt. Die bisherige Stromausbeute übertreffe die Erwartungen dieses Projektes, sagte Brinker.

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    Noch weiter draußen auf See drehen inzwischen 70 von geplanten 80 Anlagen des Windparks Bard Offshore 1 ihre Runden. Endgültig soll dieses Großprojekt im September fertig sein. Es liefert derzeit mit rund 75 Prozent den Hauptanteil des in Deutschland produzierten Offshore-Stroms.

    Dem Offshore-Pionier Bard fehlen allerdings Folgeaufträge, Produktionsstandorte in Cuxhaven und Emden mussten bereits schließen. Die schwierige Lage der Offshore-Branche zeigte sich auch im Oktober 2012, als der Windkraft-Zulieferer Siag Nordseewerke in Emden Insolvenz anmelden musste.

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    23 Kommentare zu "Offshore-Windpark in der Nordsee: Warten auf den Anschluss"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Landwirtschaft ist auch eine zufallsproduktion. Man weiss nie, wie die Ernte ausfallen wird. Und doch ist sie die grundlage unserer ernaehrung.
      Daenemark bezieht 40% seines stromes aus dieser "zufalls"produktion, und dort jammert keiner- eben weil es diese getuerkte, zur stigmatisierung gedachte mogelrechunug nicht gibt.

    • Ein lohnender Artikel für die Glaubensbrüder:
      "Europa zieht den Stecker aus seiner grünen Zukunft"
      Vielleicht holen Sie mal wieder eine Pandemie aus der Schublade oder Waldsterben macht sich auch gut.

    • Da schlafen die Gläubigen, um Kraft zu schöpfen für den nächsten Unsinn.

    • Nur Deutschland hat schlaue Experten. Das versagen der experten erfährt man ja täglich aus den medien. Experten dürfen ungestraft handeln. Und warum bauen/wollen die Polen an der Donau ein Atomkraftwerk? Sind die Polen nur schwachsinnig und absolute Vollidioten?? Ich glaube Deutschland sollte einmal nachdenken und die Mitmenschen achten. Noch sind wir keine Islamgläubige, die Ihre Nachbarn vernichten wollen, gem. Ihren Glauben!

    • nachts gibts wind. und wenn der auch nicht weht, dann gibts biomasse. und wenn die nicht reicht, dann werden die norwegischen und deutschen stauseen "Batterie" angezapft. Plus lastregelung, d.h. grossverbraucher werden belohnt, wenn sie abschalten. Plus hunderttausende bhkws+e-autos werden ferngesteuert angeschaltet (siehe "Lichtblick"). plus strom wird zB aus Spanien importiert, wo dann wind weht. Denn irgenwo in Europa weht er immer. Damm gibt es noch Desertec, bzw sein nachfolger. Die List laesst sich verlaengern.

      Auch wenn es Sie schwarzaergert, eine zukunft ohne RWE und Co ist moeglich !

      Atomstrom ist inzukunft total OUT, also gar nicht mehr im mix enthalten ! Wenn Sie partout ohne nuklearenergie leben wollen, dann "Geh doch nach drueben !!" sprich Fukushima !

      so vieles, von dem die Ökos getraeumt haben ., hat sich bewahrheitet, auch dies !

    • Hallo erich.
      Wie viel billiger als Atomstrom ist der solare Strom in der Nacht?

    • ich lach mich schlapp:

      aus dem manager-magazin

      " Solarstrom billiger als Atom
      Das blaue Wunder "

      http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-915672.html

      ...was reden wir hier eigentlich noch ??

    • historisch gesehen werden ja kohle und atom am meisten subventioniert.
      Schon mal was von "EWIGKEITSlasten" aus dem Steinkohlebergbau gehoert ??

      Die Windenergie ist erst 20 Jahre alt, und die Einspeiseverguetung wird nur 20 Jahre gezahlt, dananch marktpreise. Und fuer neue Parks, sinkt der Preis jedes jahr.

      Ich wiederhole: Sie sind durch die neoliberalen medien total desinformiert.

      Es ist sehr traurig, dass Sie, durchaus gut gemeint, gegen Ihre Ureigensten Interessen als Buerger dieses Landes schiessen, und die grossen EVUs lachen sich ins Faeustchen..

      Warum emport man sich ueber 10% renditen bei Investoren in windkraft, aber keiner sagt was zu den 25% renditen des Eingekapitals der EVUs ??

      Sehen Sie denn nicht die Doppelmoral ??

      Bin es echt leid.

    • Sie merken gar nicht, wie Ihr Hass auf Windenergie medial ferngesteuert ist.

      Habn Sie sich auch nur einmal die Muehe gemacht, die Argumente der Windkraftbefuerworter, die auf alle diese punkte eingehen, mal zu googeln ?

      Nein.

      Da ist es doch viel bequemer, die Artikel von Focus, Bild, Handelsblatt und co zu lesen, die natuerlich alle seeeehr objektiv sind. (Wink: man darf die Anzeigenkundschaft, sprich EON, RWE etc nicht aergern).

    • natuerlich wird offshore wind anfangs massiv subventioniert, sontst kriegen wir den gaul nie vom acker.

      Bei Ihrem heissgeliebten atomstrom war es genauso, und zwar noch viel doller. Atomstrom wird ja heute noch massiv gefoerdert. Nur ein beispiel: Die ruecklagen fuer rueckbau bleiben steuerfrei....und der rueckbau wird auf den sanktnimmerleinstag verschoben !

      Mit 2erlei mass messen war noch nie zielfuehrend...

      von Chernobyl und Fukushima, Windscale-Sellafield will ich ja gar nichts anfangen....

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