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Energie

OMV, Shell, Lukoil Bulgarische Ölfirmen unter Kartellverdacht

Sieben bulgarische Ölfirmen stehen unter Verdacht, illegale Absprachen über Treibstoffpreise getroffen zu haben. Im Visier der Ermittler stehen die Tochterkonzerne namhafter Ölproduzenten.
OMV steht in Bulgarien unter Verdacht. Quelle: Reuters
Rote Karte

OMV steht in Bulgarien unter Verdacht.

(Foto: Reuters)

Sofia/Wien Die bulgarische Wettbewerbsbehörde nimmt sieben Ölfirmen des Landes wegen möglicher Preisabsprachen bei Treibstoffpreisen unter die Lupe. Betroffen seien die bulgarischen Töchter des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV, der britischen Royal Dutch Shell, der griechischen Hellenic Petroleum, der russischen Lukoil, der rumänischen Rompetrol sowie Nis Petrol und Bulgarian Petrol, teilten die bulgarischen Wettbewerbshüter am Donnerstag mit. Ein OMV-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern.

Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
Treffen der Opec
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Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

(Foto: AFP)
Saudi-Arabien
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Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Venezuela
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Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

(Foto: AFP)
Iran
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Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Irak
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Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)
Kuwait
6 von 14

Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

(Foto: AP)
Vereinige Arabische Emirate
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Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)
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