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Energie

OMV und Gazprom Ölkonzerne wollen im Iran kooperieren

Der österreichische Energiekonzern OMV und dessen russischer Konkurrent Gazprom wollen künftig enger zusammenarbeiten. Konkret geht es beiden Konzernen um die gemeinsame Erschließung von Ölvorkommen im Iran.
02.06.2017 Update: 02.06.2017 - 14:49 Uhr Kommentieren
Der österreichische Energiekonzern arbeitet in Zukunft im Iran mit Gazprom zusammen. Quelle: Reuters
OMV

Der österreichische Energiekonzern arbeitet in Zukunft im Iran mit Gazprom zusammen.

(Foto: Reuters)

Wien Der österreichische Energiekonzern OMV intensiviert seine Zusammenarbeit mit der russischen Gazprom. Gemeinsam wollen sie ihre Aktivitäten beim Ausbau der Gastransport-Infrastruktur in Mittel- und Südosteuropa koordinieren, wie die beiden Konzerne erklärten. Eine entsprechende Absichtserklärung sei am Freitag in St. Petersburg unterschrieben worden. Zudem unterzeichneten sie ein Rahmenabkommen zur Zusammenarbeit bei Transport und Vermarktung von verflüssigtem Erdgas (LNG). Dies betrifft ein kleines LNG-Produktionsterminal an der russischen Schwarzmeerküste.

Mit der Gazprom-Öltochter Gazprom Neft will OMV bei der Erschließung von Ölvorkommen im Iran zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten beide Seiten eine Absichtserklärung. Mögliche Bereiche der Kooperation umfassen demnach vorläufig Analyse, Bewertung und Studie von ausgewählten Öllagerstätten in der Islamischen Republik gemeinsam mit staatlichen iranischen Ölkonzern NIOC. Nach der Aufhebung internationaler Sanktionen im Zuge der Einigung im Streit über das iranische Atomprogramm streben immer mehr ausländische Energiekonzerne zurück in den ölreichen Opec-Staat.

OMV hatte seine Geschäfte im Iran 2001 gestartet und sie im Zuge der Sanktionen 2006 gestoppt. Inzwischen haben die Österreicher wieder Kooperationsvereinbarungen mit dem Iran geschlossen.

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