Rosneft-Chef Igor Setchin kann sich eine Energiebrücke nach Deutschland durchaus vorstellen.
Berlin In Russland wächst die Sorge über Wirtschaftssanktionen der EU. „Sanktionen helfen niemandem. Es entstehen nur zusätzliche Risiken, und der Kreis der Betroffenen wird größer. Es werden Menschen in die politische Auseinandersetzung hineingezogen, die nichts mit dem Thema zu tun haben“, sagte der Chef des russischen Öl- und Gaskonzerns Rosneft, Igor Setschin, dem Handelsblatt. Sollten sich europäische Sanktionen auf russisches Erdöl erstrecken, hätte das „immense Auswirkungen, etwa auf das Raffineriegeschäft“, warnte der Chef des größten Energiekonzerns der Welt. Rosneft betreibt gut ein Fünftel der Raffineriekapazitäten in Deutschland. Rund 40 Prozent des von Europa importierten Erdöls stammen aus Russland.
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