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Energie

Power-to-X-Technologie Zentrum für strombasierte Brennstoffe soll nach Cottbus kommen

Das Kompetenzzentrum wird Power-to-X-Technologien entwickeln können. Diese Technologien sollen die Umstellung zu erneuerbaren Energien ermöglichen.
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Das Power-to-X-Zentrum soll Technologien entwickeln die die Speicherung von durch erneuerbaren Energien gewonnenen Strom ermöglichen. Quelle: dpa
Dietmar Woidke und Svenja Schulze

Das Power-to-X-Zentrum soll Technologien entwickeln die die Speicherung von durch erneuerbaren Energien gewonnenen Strom ermöglichen.

(Foto: dpa)

Cottbus Damit die Energiewende gelingt, werden in den kommenden Jahren Brennstoffe gebraucht, die auf Strom basieren. In Cottbus soll für die nachhaltige Erzeugung und Nutzung solcher Stoffe ein Kompetenzzentrum entstehen. Das teilte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Freitag bei einem Besuch in der Brandenburgischen-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) mit, wo das Zentrum seinen Standort haben soll.

Mit den sogenannten Power-to-X-Technologien sind strombasierte Brenn-, Kraft und Grundstoffe gemeint. Sie ermöglichen es, Stromüberschüsse, etwa bei einem Überangebot erneuerbarer Energien aus Sonne oder Wind, zu speichern oder im Wärme- oder Verkehrsbereich zu nutzen.

„Power-to-X“ werde in Zukunft international gefragt sein, sagte Schulze. Auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft werde es nicht reichen, nur die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen. Schulze kündigte an, dass auch eine Demonstrationsanlage zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe aufgebaut werden solle. Geplant seien bis zu 80 neue Arbeitsplätze.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird die Demonstrationsanlage als Forschungszentrum begleiten. An der Anlage könne untersucht werden, wie wirtschaftlich die Brennstoffe seien und was sie am Ende pro Liter kosten, sagte Uwe Riedel vom DLR-Institut für dekarbonisierte Industrieprozesse der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr: Die Energiewende ist kein Selbstläufer. Essentiell ist die Entwicklung von Speichermöglichkeiten für Erneuerbare Energien. Die Politik muss aber auch klar sagen, dass deutliche Belastungen auf die Bürger zukommen.

  • dpa
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