Energie

Probleme mit Kupferhütte Kupferkonzern Aurubis macht Verluste

Der Kupferkonzern Aurubis gibt Verluste für das erste Geschäftsquartal bekannt. Ein Grund: Beim Wiederanfahren der Kupferhütte hat es Probleme gegeben. Die Arbeiten sind abgeschlossen. Doch die Prognosen sind vorsichtig.
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Die schleppende Konjunktur und hausgemachte Probleme haben Europas größter Kupferkonzern Aurubis einen Verlust eingebrockt. Quelle: dpa

Die schleppende Konjunktur und hausgemachte Probleme haben Europas größter Kupferkonzern Aurubis einen Verlust eingebrockt.

(Foto: dpa)

HamburgDie schleppende Konjunktur und hausgemachte Probleme haben Aurubis einen Verlust eingebrockt. Europas größte Kupferhütte gab am Montag überraschend für das erste Geschäftsquartal einen operativen Vorsteuerverlust von 2,5 Millionen Euro bekannt. Vor Jahresfrist hatte inklusive Sondereffekten ein Vorsteuergewinn von 140 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Als Grund für den Verlust im Zeitraum Oktober bis Dezember gab Aurubis unerwartet große Probleme beim Wiederanfahren der Hütte am Stammsitz in Hamburg nach einem Wartungsstillstand sowie gesunkene Edelmetallpreise an. Zudem sei die Nachfrage nach Recyclingkupfer und Schwefelsäure schwach gewesen.

Für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr 2013/2014 äußerte sich das Management etwas vorsichtiger als zuletzt. „Wir gehen nach wie vor davon aus, für das Geschäftsjahr ein über dem Vorjahr liegendes Ertragsniveau zu erreichen“, sagte Vorstandschef Peter Willbrandt. Im Dezember hatte er noch ein deutlich verbessertes Ertragsniveau in Aussicht gestellt.

Aurubis hatte bereits mit Belastungen im ersten Quartal gerechnet, das Ausmaß der Probleme aber offenbar unterschätzt. Geringere Edelmetallpreise und der Großstillstand in Hamburg, bei dem die Anlage von September bis Oktober komplett demontiert und mit neuen Teilen wieder zusammengesetzt worden war, hätten sich negativer ausgewirkt als erwartet.

Während des Neustarts der Kupferhütte sei es zu Verzögerungen gekommen, die nach einer derart umfangreichen Wartung nicht außergewöhnlich seien.

Willbandt sprach in diesem Zusammenhang von Optimierungsbedarf, der sich bei der Wiederinbetriebnahme herausgestellt habe, nannte aber keine Details. Inzwischen seien die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Die Schmelzlöhne für Kupferkonzentrat seien mittlerweile weltweit gestiegen. Altkupfer- und Produktmärkte hätten sich seit Jahresbeginn erholt.

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