Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Quartalszahlen Eon profitiert von kaltem Winter – Umsatz und Gewinn steigen zweistellig

Nach einem pandemiebedingt schwierigen Vorjahr startet Eon mit guten Zahlen. Der Energiekonzern macht erstmals auf dem umkämpften britischen Markt Gewinne.
11.05.2021 Update: 11.05.2021 - 14:17 Uhr 2 Kommentare
Eon ist nach seinem Deal mit RWE Europas größter Stromanbieter. Quelle: REUTERS
Zentrale in Essen

Eon ist nach seinem Deal mit RWE Europas größter Stromanbieter.

(Foto: REUTERS)

Düsseldorf Der Essener Energiekonzern Eon startet trotz der Pandemie mit guten Zahlen in das neue Geschäftsjahr. Das bereinigte Ebit steigt um 14 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg sogar um 19 Prozent auf 809 Millionen Euro. 

„Im ersten Quartal haben wir in allen unseren Geschäftsbereichen eine starke operative Leistung erzielt. Das gibt uns viel Zuversicht für den Rest des Jahres“, sagte Finanzvorstand Marc Spieker am Dienstag und bestätigte gleichzeitig die Prognose für das laufende Jahr. Bis Dezember rechnet Eon mit einem Jahresgewinn zwischen 3,8 bis 4,0 Milliarden Euro.

Verantwortlich für den stabilen Jahresauftakt ist nach Aussage von Eon vor allem das Geschäftsfeld Kundenlösungen, das im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 300 Millionen Euro zulegte und sich damit nahezu verdoppelte. Vor allem der durch den kalten Winter erhöhte Gasabsatz und der Turnaround des Geschäfts in Großbritannien trugen ihren Teil dazu bei. 

Eon hatte vor einem Jahr mit Konkurrent RWE im großen Stil Aktivitäten getauscht. Dabei übernahm Eon die RWE-Tochter Innogy, behielt aber nur die Sparten Vertrieb und Netz. Dazu gehört auch die Innogy-Tochter N-Power, die auf dem hart umkämpften und scharf regulierten britischen Markt regelmäßig Verluste einfuhr. 2019 hatte Eon hier deshalb einen Verlust von 162 Millionen Euro verbucht und 2020 noch einmal 127 Millionen Euro.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Unmittelbar nach der Übernahme ordnete der langjährige Eon-Chef Johannes Teyssen einen harten Sanierungskurs an. Der scheint funktioniert zu haben. Im ersten Quartal war N-Power nun zum ersten Mal wieder profitabel. 

    Uniper, Eon und RWE zeigen trotz Pandemie robuste Zahlen

    Die Energiebranche ist vergleichsweise robust in der Coronakrise. Der Stromverbrauch ist zwar zeitweise deutlich gesunken, weil Industrieunternehmen ihre Produktion gedrosselt haben. Der Effekt ist aber begrenzt. „Wir rechnen damit, dass die Energienachfrage stabil ist und schon in diesem Jahr wieder auf das Level vor Covid 19 steigt“, sagte CFO Spieker am Dienstag. 

    Während Stromproduzenten wie Uniper und RWE die Einbußen in der Regel auch komplett kompensieren konnten, musste Eon im ersten Halbjahr 2020 trotzdem spürbare Ergebniseffekte verkraften – auch wenn diese, verglichen mit Unternehmen aus anderen Branchen, milde ausgefallen sind

    Eon ist seit der Übernahme von Innogy rein auf die Sparten Vertrieb und Netz fokussiert. Wie die Integration vorangeht, wird sich nächste Woche auf der Hauptversammlung des Essener Konzerns zeigen. Dann hat auch Teyssen-Nachfolger Leonhard Birnbaum seinen ersten öffentlichen Auftritt.

    Eine überraschende Meldung kam fast zeitgleich mit den Quartalszahlen: Das langjährige Vorstandsmitglied Karsten Wildberger verlässt Eon und wird neuer Chef der Ceconomy AG, der Muttergesellschaft der beiden Elektronikhändler Media-Markt und Saturn. Bei Eon war Wildberger seit 2016 im Vorstand für den Vertrieb zuständig. Zum ersten August tritt er nun die Nachfolge von Bernhard Düttmann bei Ceconomy an. Wer seinen Posten im Vorstand des Energiekonzerns übernimmt, konnte Eon am Dienstag allerdings noch nicht sagen. 

    Die Aktie des Unternehmens gab am Dienstagmorgen zunächst nach, machte ihre Verluste aber später zum Teil wett und lag am Nachmittag rund 0,5 Prozent im Minus bei 10,60 Euro.

    Mehr: Endlich Chef: Wie sich Leonhard Birnbaum an die Spitze von Eon kämpfte.

    Handelsblatt Energie Briefing
    Startseite
    Mehr zu: Quartalszahlen - Eon profitiert von kaltem Winter – Umsatz und Gewinn steigen zweistellig
    2 Kommentare zu "Quartalszahlen : Eon profitiert von kaltem Winter – Umsatz und Gewinn steigen zweistellig"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wir sollten EON und alle Gewinner der Krise und des langen Winters wirklich verpflichten in neue Ära der Energienutzung zu investieren - damit wir die günstigste und sauberste Alternativen zur Energienutzung endlich zur Verfügung stellen können und der Strompreis und Klimaschutz gewährt werden. Wir können mit den neuesten Forschungsergebnissen internationaler Wissenschaftler unter dem Dach der Berliner Neutrino Energy Group die gesamte kosmische Strahlung inklusive solarer Strahlung Tag und Nacht mit der innovativen Neutrino-Technologie nutzen und diese  zu unendlicher Energie wandeln. Hierzu dient Alufolie, welche mit Nanobeschichtungen Energie aufnimmt und wandelt. Auch die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hatte bereits im Januar 2021 in einer  von Daimler Benz beauftragten Studie die Effizienz der Technologie und  die im Patent deklarierten Eigenschaften der "Neutrino-Voltaik" bestätigt. Es ist also möglich mit einem selbstladenden PICar eine saubere und ehrliche Elektromobilität, ohne Stopps an Ladesäulen zu erschaffen.  Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters"  Er begründet eindringlich, die GÜNSTIGSTE und SAUBERSTE Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos basiert auf neueste Forschungsergebnisse. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig und somit GRUNDLASTFÄHIG, was Wind- und Solarenergie nicht bieten können.

    • Schließlich hat der deutsche Wirtschaftsminister Geschenke in Millionenhöhe, natürlich aus Steuermitteln, an EON vorgenommen.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%