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Energie

Reserven für Schuldnerausfall Gazprom-Gewinn bricht ein

Schwerer Rückschlag für den russischen Staatskonzern Gazprom: Der Gewinn ist in diesem Jahr um rund 92 Prozent eingebrochen. Grund für den Gewinnschwund sind Reserven für ausstehende Schulden wie etwa der Ukraine.
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Ein Gazprom-Mitarbeiter steigt die Treppen einer Ölraffinerie entlang. Gazprom hat sich für Schuldnerausfälle abgesichert und musste deshalb einen Gewinneinbruch hinnehmen. Quelle: Reuters

Ein Gazprom-Mitarbeiter steigt die Treppen einer Ölraffinerie entlang. Gazprom hat sich für Schuldnerausfälle abgesichert und musste deshalb einen Gewinneinbruch hinnehmen.

(Foto: Reuters)

Moskau Der Gewinn des russischen Gasmonopolisten Gazprom ist für die ersten neun Monate des Jahres um rund 92 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Zwischen Januar und September hat der vom Kreml gesteuerte Konzern russischen Agenturen zufolge einen Überschuss von 35,8 Milliarden Rubel (etwa 618 Millionen Euro) verbucht. Der Umsatz stieg zwischen Januar und September auf 2,8 Billionen Rubel. Das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Hauptgrund für den Gewinneinbruch sei, dass Gazprom eine Reserve von 256,9 Milliarden Rubel bilden musste, um noch ausstehende Schulden von Kunden abzufedern, hieß es am Freitag in Moskau. 179 Milliarden Rubel entfielen allein auf die Gasschulden der Ukraine, die bis Ende des Jahres umgerechnet etwa 2,5 Milliarden Euro zurückzahlen muss.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Reserven für Schuldnerausfall: Gazprom-Gewinn bricht ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • 92% weniger Gewinn? Dies ist eine Lüge. Hr. Schröder, Ex-Bundeskanzler arbeitet doch hier? Und dann Verluste? Also Totalausfall, wie für Deutschland? [...] Muß Hr. Schröder jetzt auch haften wie Hr. Middelhoff?

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.