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Energie

Rheinisches Revier Greenpeace Energy hat an RWE-Braunkohle Interesse

Die Genossenschaft will die Tagebaue und Kraftwerke von 2020 an übernehmen. Auf dem Gelände will Greenpeace Strom aus Wind und Sonne erzeugen.
Update: 26.11.2018 - 16:57 Uhr Kommentieren
Der Preis allein für die Stilllegung der Tagebaue und Kraftwerksblöcke wird laut einer Greenpeace-Mitteilung mit 384 Millionen Euro angegeben. Quelle: dpa
Braunkohletagebau Garzweiler

Der Preis allein für die Stilllegung der Tagebaue und Kraftwerksblöcke wird laut einer Greenpeace-Mitteilung mit 384 Millionen Euro angegeben.

(Foto: dpa)

Hamburg, BerlinDer Energielieferant Greenpeace Energy hat Interesse an den Braunkohle-Tagebauen und -Kraftwerken des RWE-Konzerns im Rheinischen Revier. Greenpeace wolle die Anlagen von 2020 an stufenweise übernehmen und bis 2025 stilllegen, teilte die Genossenschaft am Montag in Hamburg und Berlin mit.

Für das Gelingen seien eine Einigung mit RWE sowie eine staatliche Unterstützung des Strukturwandels wichtig, sagte Energy-Vorstand Sönke Tangermann.

RWE zeigte sich nicht überzeugt: „Das Angebot von Greenpeace kann man kaum ernst nehmen. Letztlich geht es um einen Vorschlag zu Lasten Dritter. Bund, Länder und RWE sollen Ideen finanzieren, die die komplexen Zusammenhänge und genehmigungsrechtlichen Vorgaben des Braunkohlensystems völlig ausblenden„, sagte ein Sprecher. „Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier vor allem mediale Aufmerksamkeit für Greenpeace Energy erzeugt werden soll.“

Auf den stillgelegten Tagebauflächen sollen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 8,2 Gigawatt entstehen. Vor drei Jahren hatten die Umweltschützer Interesse an der Vattenfall-Braunkohlesparte in der Lausitz gezeigt. Sie ging unter mehreren Bietern letztlich 2016 an die tschechische EPH-Gruppe.

Der Aufbau des erneuerbaren Kraftwerksparks im Revier würde den Greenpeace-Berechnungen zufolge rund sieben Milliarden Euro kosten. „Was wir vorschlagen, ist eine Riesenchance für das Rheinische Revier – und bringt uns beim Klimaschutz einen großen Schritt voran“, sagte Tangermann.

Handelsblatt Energie Briefing
  • dpa
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