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Energie

Premium Rosneft-Dividende Putins Bescherung für die Aktionäre

Überraschung aus dem Kreml: Der russische Ölriese Rosneft muss auf Geheiß des Kreml seine Dividende erhöhen. Staatschef Wladimir Putin demonstriert so Entgegenkommen gegenüber privaten Anlegern.
21.06.2017 - 15:20 Uhr
Der russische Präsident forderte den Rosneft-Chef auf, die Dividende zu erhöhen. Quelle: Reuters
Igor Setschin (rechts) bei Wladimir Putin

Der russische Präsident forderte den Rosneft-Chef auf, die Dividende zu erhöhen.

(Foto: Reuters)

Moskau Das Gespräch im Kreml hatte sich Igor Setschin wohl anders vorgestellt: Stolz präsentierte der Chef des russischen Ölriesen Rosneft am Dienstag Präsident Wladimir Putin Bohrproben aus der fernen Arktis. „Wir stehen vor der Schwelle zur Erschließung einer neuen sehr bedeutenden Lagerstätte“ mit geschätzt 9,5 Milliarden Tonnen an Rohstoffreserven, skizzierte er ein neues hochfliegendes und teures Investitionsprojekt der Zukunft.

Doch dann wurde er vom Präsidenten in den rauen Alltag zurückgeholt: Putin forderte von seinem langjährigen Vertrauten überraschend, auf der Hauptversammlung am Donnerstag die Anhebung der Dividendenausschüttung auf 50 Prozent zu prüfen.

Für Rosneft bedeutet das unerwartete Mehrausgaben. Zwar wurde die Neuerung von Putin als „Vorschlag“ formuliert, doch der ist keinesfalls unverbindlich. So teilte der Konzern denn auch anschließend mit, dass die Anweisung umgesetzt werde. Das ist eine kleine Revolution, denn seit Jahren versucht die russische Regierung erfolglos, die Hälfte der Gewinne des immer noch mehrheitlich staatlichen Konzerns einzutreiben.

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