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Energie

Russischer Energiekonzern Gazprom will VNG-Anteile verkaufen

10,52 Prozent hält der russische Energiekonzern Gazprom an der Verbundnetz Gas AG. Nun wollen die Russen die Anteile an dem Gasversorger mit Hauptsitz in Leipzig verkaufen. Ein weiterer Rückzug aus Europa.
06.04.2015 - 21:30 Uhr Kommentieren
Hauptsitz von Gazprom in Moskau. Die Russen wollen sich von ihren Anteilen am ostdeutschen Gasversorger VNG trennen und ihr Europa-Geschäft reduzieren. Quelle: Reuters
Hauptsitz von Gazprom in Moskau

Hauptsitz von Gazprom in Moskau. Die Russen wollen sich von ihren Anteilen am ostdeutschen Gasversorger VNG trennen und ihr Europa-Geschäft reduzieren.

(Foto: Reuters)

Moskau Der russische Energiekonzern Gazprom will sich von seinem Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG trennen. Die Entscheidung zum Verkauf sei gefallen, nachdem die BASF-Tochter Wintershall ihre VNG-Beteiligung veräußert habe, teilte Gazprom am Montag mit. Das staatlich kontrollierte Unternehmen hält 10,52 Prozent an VNG, zusammen mit Wintershall kam es auf 26,31 Prozent.

Mit dem Rückzug treibt Gazprom auch seine Strategie voran, das Europa-Geschäft zurückzufahren. Hintergrund sind die angespannten Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Regierung in Moskau wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt.

Branchenkreisen zufolge will sich auch der norddeutsche Energiekonzern EWE von VNG trennen. Sein Anteil von knapp 64 Prozent soll demnach um die 1,3 Milliarden Euro wert sein. Darauf basierend könnte Gazproms Anteil auf rund 200 Millionen Euro kommen.

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