Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Energie

Russischer Energieriese Gazprom mit hohem Gewinneinbruch

Russlands Energieriese im Minus? Gazprom rechnet nach der russischen Rechnungslegung mit einem Gewinneinbruch für 2014. Der Konzern wird insbesondere durch milde Temperaturen und das Aus von South Stream belastet.
31.03.2015 - 13:43 Uhr 1 Kommentar
Gazprom scheint 2014 weniger verdient zu haben. Quelle: Reuters
Gazprom-Zentrale in Moskau

Gazprom scheint 2014 weniger verdient zu haben.

(Foto: Reuters)

Moskau Die schwache Nachfrage in Europa und ein monatelanger Schuldenstreit mit der Ukraine haben beim russischen Energieriesen Gazprom im vergangenen Jahr zu einem massiven Gewinneinbruch geführt. Nach russischer Rechnungslegung (RAS) habe der Konzern 2014 einen Überschuss von 189 Milliarden Rubel (rund drei Milliarden Euro) erwirtschaftet - fast 70 Prozent weniger als 2013. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Moskau mit. Die Bilanzen der Tochtergesellschaften wie etwa Gazprom Neft seien nicht enthalten.

Die Nachfrage im Westen nach russischem Erdgas war im vergangenen Jahr vor allem wegen der milden Temperaturen gefallen. Zudem hatte Russland der Ukraine wegen unbezahlter Rechnungen monatelang kein Gas geliefert. Den Angaben zufolge lag der Umsatzerlös im vergangenen Jahr mit 3,99 Billionen Rubel etwa auf dem Niveau von 2013.

Nach dem Aus für die transeuropäische Gasleitung South Stream hatte Gazprom den Partnern nach eigenen Angaben insgesamt eine Milliarde US-Dollar (rund 925 Millionen Euro) gezahlt.

Der Konzern habe Wintershall (Deutschland), Eni (Italien) und EdF (Frankreich) Anteile am Betreiberkonsortium abgekauft, teilte das Unternehmen mit. Gazprom sei dazu nicht verpflichtet gewesen, Risiken sollten aber geteilt werden. Russland hatte das Projekt 2014 überraschend eingestellt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen



    Handelsblatt Energie Briefing
    • dpa
    Startseite
    1 Kommentar zu "Russischer Energieriese: Gazprom mit hohem Gewinneinbruch"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • >> Der Konzern wird insbesondere durch milde Temperaturen und das Aus von South Stream belastet. >>

      Was für eine dämliche Begründung !

      Der Bau der South Stream hätte erstmal Geld gekostet und die Gasprom belastet !

      Im Fall von NICHT-Bau ist die Gasprom erst mal ENTLASTET ( keine Investitionen nötig ).

      Hausfrauen-Journaille !

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%