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Energie

Russischer Ölkonzern Rosneft baut Präsenz in Deutschland aus

Russlands größter Ölkonzern übernimmt die Anteile seines Partners BP an zwei deutschen Energiefirmen und erweitert so die Präsenz in Deutschland. Laut des Konzernchefs ist dies Teil einer neuen Strategie für Westeuropa.
20.06.2015 - 16:43 Uhr Kommentieren
Der kremlnahe Rosneft-Chef Setschin kam im Zuge der Ukraine-Krise auf eine schwarze Liste der USA. Quelle: ap
Wladimir Putin und Igor Setschin

Der kremlnahe Rosneft-Chef Setschin kam im Zuge der Ukraine-Krise auf eine schwarze Liste der USA.

(Foto: ap)

St. Petersburg Russlands größter Ölkonzern Rosneft baut seine Präsenz in Deutschland aus. Der Energieriese verdoppele seine Anteile an Bayernoil von 12,5 auf 25 Prozent und an der Karlsruher Raffinerie Miro von 12 auf 24 Prozent, teilte das Unternehmen bei dem am Samstag zu Ende gehenden Wirtschaftsforum in St. Peterburg mit. Rosneft übernehme dazu die Beteiligungen seines britischen Partners BP.

British Petroleum (BP) halte dafür nun 100 Prozent an der Raffinerie in Gelsenkirchen-Scholven und der DHC Solvent Chemie GmbH in Mülheim/Ruhr, hieß es. Rosneft seinerseits sei dabei, die Mehrheit an der Raffinerie PCK Schwedt (Brandenburg) zu übernehmen.

Rosneft-Chef Igor Setschin sprach von einem Beweis für eine neue Strategie des Unternehmens für Westeuropa. Der Konzern danke seinem strategischen Partner BP, meinte der kremlnahe Manager, der in der Ukrainekrise von den USA auf eine schwarze Liste gesetzt wurde.

BP-Russland-Chef David Campbell sagte, die Übernahme der Raffinerie Gelsenkirchen-Scholven sei wichtig für die Tätigkeit des Unternehmens im „Herzen Europas“ und mache die Geschäfte des Konzerns effizienter.

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    Rosneft trat in St. Petersburg auch 20 Prozent einer ostsibirischen Lagerstätte an BP ab. Das Ölfeld liefere derzeit 20.000 Barrel (je 159 Liter) täglich, sagte Konzernchef Setschin in der Newa-Metropole.

    Handelsblatt Energie Briefing
    • dpa
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