Das Firmenlogo von Rosneft. Der Konzern hält künftig indirekt 19,6 Prozent an Gas-Unternehmen SeverEnergia.
Mailand/ Moskau Der russische Staatskonzern Rosneft baut mit einem milliardenschweren Zukauf sein Gas-Geschäft aus. Trotz Kritik eines Privatunternehmers an der staatlichen Dominanz in der russischen Öl- und Gasbranche erteilte der größte italienische Versorger Enel Rosneft den Zuschlag für seine Beteiligung an dem russischen Gas-Unternehmen SeverEnergia. Umgerechnet 1,5 Milliarden Euro zahlt Rosneft für den 40-prozentigen Enel-Anteil an Artic Russia, die zusammen mit Yamal Development SeverEnergia betreibt. Somit hält die staatliche Rosneft künftig indirekt 19,6 Prozent an dem Gas-Unternehmen. Die Transaktion sei abgeschlossen worden, teilte Enel am Mittwoch mit.
Die Pläne waren zwar bereits Ende September angekündigt worden. Doch der Co-Chef von Russlands größtem privaten Gas-Unternehmen Novatek, Gennadi Timschenko, hatte ebenfalls Interesse angemeldet. Die Vereinbarung sei für ihn überraschend gekommen, sagte Timschenko in einem Zeitungsinterview. Zumal er auch mit Enel in Kontakt gewesen sei. Damit ließ er Grabenkämpfe im russischen Energiemarkt wieder aufleben.
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