Energie

RWE „2015 könnten die Strompreise nicht mehr steigen“

Nach Angaben von Energieversorger RWE könnte der Anstieg des Strompreises für Haushalte im kommenden Jahr der letzte sein. Bedingung sind aber erhebliche Einschnitte im Erneuerbare-Energien-Gesetz.
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Windräder drehen sich bei Vasbeck in Hessen: Laut RWE könnte eine Änderung am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für eine Stabilisierung der Strompreise sorgen. Quelle: dpa

Windräder drehen sich bei Vasbeck in Hessen: Laut RWE könnte eine Änderung am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für eine Stabilisierung der Strompreise sorgen.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer seit Jahren steigende Strompreis könnte sich nach Einschätzung des Stromkonzerns RWE im Jahr 2015 stabilisieren. Dann könne sich der gesunkene Großhandelseinkaufspreis an der Strombörse auch auf die Verbrauchertarife auswirken, sagte der Vorstandssprecher der RWE Vertrieb AG, Hanns-Ferdinand Müller, der „Frankfurter Rundschau“ vom Donnerstag. „Wir kaufen an der Börse langfristig ein, daher wirkt sich die Verbilligung an der Börse nicht sofort aus“, fügte er hinzu. Er schätze aber, „2015 könnte es so weit sein, dass die Verbraucherstrompreise nicht mehr steigen“.

Bedingung sei aber, dass es auch Korrekturen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gebe, forderte Müller. So müssten die Ausnahmen für Unternehmen bei der Ökostromumlage zurückgefahren werden.

Im Grundversorgungstarif werde es zum Jahreswechsel keine Preiserhöhung geben, kündigte der RWE-Vorstandssprecher an. Der Konzern werde voraussichtlich zum Jahresende prüfen, „ob und wann in 2014 eine Strompreisanpassung erforderlich ist“. Neben der zum 1. Januar um rund einen Cent pro Kilowattstunde steigenden Ökostromumlage spielten auch andere Preiskomponenten eine Rolle.

Die Ökostromumlage steigt zum Jahreswechsel von derzeit 5,277 Cent auf dann 6,240 Cent je Kilowattstunde. Für eine durchschnittliche Familie bedeutet das Mehrkosten von rund 3,30 Euro pro Monat.

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13 Kommentare zu "RWE: „2015 könnten die Strompreise nicht mehr steigen“"

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  • Muss hart sein Vandale, wenn plötzlich die Auftraggeber dem Lobbyisten in den Rücken fallen.
    Es war wahrscheinlich ähnlich schlimm für das katholische Fussvolk, als man nicht mehr leugnen konnte, dass die Erde keine Scheibe ist.
    Jetzt nimmt man euch einfach das strahlende Atomspielzeug weg, weil es zu teuer ist.
    Traurig für wenige...

  • Nur mal für die interessierten WARUM einige hier nur 15cent die kwh zahlen und in Wirklichkeit die Welt unserer Kinder aufs Spiel setzen.

    http://www.arte.tv/guide/de/046923-000/versenkt-und-vergessen

    Gruß

  • Hi vandale,

    soso Sie zahlen nur 15cent die kwh ? Dann kann mein Sohn Ihnen ja die Rechnung der verseuchten Nordsee durch verklappung von Atommüll in den 80ern und durch die direkte Einleitung in Sellafiled und Le Hagre schicken.

    Und Sie schämen sich nicht auf Kosten der Kinder IHREN persönlichen Gewinn zu machen ?

    Gruß

  • Hallo vandale,

    Ich habe mich sehr wohl damit beschäftigt :)

    Nicht nur GM baut z.B. an Redox-Flow Speichern, damit könnten Sie sogar den Sommerertrag der Photovoltaik in den Winter mitnehmen. Platzbedarf 1 Zisterne auf dem Grundstück. Damit kann ich mir dann auch gleich noch den Gasanschluß sparen und eine Wärmepumpe einsetzten.

    Siehe hier:
    http://www.mein-elektroauto.com/2013/09/gm-naechstes-elektroauto-koennte-fast-400-kilometer-reichweite-erreichen/11111/

    Mit Polemik können Sie die Tatsachen nicht vertuschen das bei Speichern in 2-5 Jahren noch richtig was abgeht.

    Großmann von RWE sagte ja auch mal "Man kann mit Solarstrom nicht mal seinen iPad aufladen". Jetzt lade ich über Mittag meinen Renault ZOE damit ( Das ist ein Elektroauto). Und dann fahre ich mit eigenem Sonnenstrom 2-3 Tage rum.

    Dezentrale Energiegewinnung in kleinen Kommunen und vor Ort ist demokratisch und günstig. Was haben Sie dagegen ? Mit den kommenden Speichern können sich ganze Dörfer / Kleinstädte völlig unabhängig machen. Ist doch toll. Und die Technik kann sogar in andere Länder exportiert werden.

    Alte Monopolisten und Netze verlieren an Wichtigkeit. Die Stadtwerke und Bürger sind wieder im Spiel.

    Gruß

  • Hi Fredi..ich halte mich ca. 330 Tage im Jahr ausserhalb Deutschlands auf.

    Ich habe gerade den schönen Kühlturm eines umweltfreundlichen Siedewasser Kernkraftwerks vor dem geistigen Auge. Ich bezahle umgerechnet 15c/kWh für meinen Strom.

    Hierzulande schaut man mit grossem Interesse auf das Deutsche Experiment. Es gibt einige Oekogläubige die gerne hinterherspringen möchten und eine grosse Mehrheit die sich das ganze lieber aus der Distanz anschaut.

    Vandale

  • Kleiner Stromer..ich weiss nicht aus welchen Gründen Sie derartiges verfassen. Mir wäre das peinlich.

    Ich nehme an, dass Sie sich noch nicht von der technisch/ökonomischen Seite mit solchen Angelegenheiten befasst haben.

    An Ihrer Stelle würde ich die Batterie, Solaranlage und KwK Anlage noch durch ein paar Fahrradgeneratoren (Die Schweizer Armee hat solche ausgemustert) 250W und ein paar Kerzen ergänzen.

    Wenn Sie ein paar Waschmaschinen, Trockner waschen, können Sie mit der Abwärme auch gleich in der Wohnung einen Saunagang absolvieren.

    Wenn Sie sich nach ein paar verregneten Sommertagen zum Abendessen versammeln können Sie sich mit ein paar Kerzen beleuchten. Wenn Sie ein wenig im Internet surfen sollten Sie Frau und Kinder auf die Strampelräder setzen.

    Ich werde sehr wahrscheinlich für den Rest meines Lebens weniger an meinen hiesigen (Nicht in D) Stromversorger bezahlen als ihre seltsame Anlage kostet.

    Vandale

  • Den grünen verdanken wir hier sehr viel. Fahren sie mal raus aus Deutschland. Dank der Grünen habenwir denAnschluß nicht ganz verpasst. Auch wenn wegen schwarz-gelb die ganze Entwicklung ins Stocken gerät!

  • Sehe ich ebenso. Interessant ist in Ihrem Zusammenhang die Entwicklung von Wärmespeichern. Dort ist noch sehr viel Potential. Das Speichern in Wasser ist rel. uneffektiv. Mit neuen Speichermedien (Salze) könnte man die Wärme der sommerlichen Stromerzeugung bis weit in den Winter bringen.
    So langsam fängt es an, dass diese Vandalen &Co. von der Realität überholt werden. Es rechnet sich zunehmend, die dezentrale Versorgung setzt die Monopolisten unter Druck. Auch die ständigen Preiserhöhungen der vergangenen Jahre (begründet mit ständigen Rohstoffpreiserhöhungen) sind dann Geschichte.

  • Ach Vandale,

    Ich sehe das so. In 2-5 Jahren ist es soweit:

    Ich kaufe mir z.B. einen gebrauchten Auto Akku eines Elektroautos z.B. von Nissan. Ein Nissan Leaf Akku hat gebraucht noch ca. 20kwh Kapazität. Im Sommer mit PV und meiner Stromheizung im Winter decke ich zu 100% meinen Strombedarf und dann melde ich einfach mein Stomkanschluß ab. Inselbetrieb nennt man das.

    Ich brauche dann keinen Strom mehr zukaufen.
    Ich brauche auch kein Stromnetz.

    Die Selbstversorger kommen, ob in 2 oder in 5 Jahren ist egal. Nur wer das nich sieht und nicht sehen WILL und denkt er kann die nächsten 100 Jahre mit einem antiquitierten Geschäftsmodell Gewinne machen, der ist bald weg vom Fenster.

    Und das ist gut so.

    Ich würde es begrüßen wenn EON/RWE mehr PV und BHKWs und stromerzeugende Heizungen, Hausautomation, Hausspeicher usw. anbieten würden. Gerne auch Elektromobilität.

    Aber da kommt nix, also gehen die eben unter. Freuen sich andere. Arbeitsplätze werden dann bei den "anderen" geschaffen.

    Gruß

  • ich nehme an, dass Sie einen Zufallsstrom entsprechend ihres Heizbedarfs erzeugen.

    Wenn Sie heizen speisen Sie Strom in das Netz ein, wenn Sie nicht heizen beziehen Sie Strom aus dem Netz.

    Insofern wird für Sie das Netz und entsprechende Kraftwerkskapazitäten bereit gehalten. Sie speisen ziemlich wertlosen Zufallsstrom subventioniert ins Netz ein.

    Somit wäre es im Hinblick auf Ihre Mitmenschen fair wenn Sie auf die Vergütung des ziemlich wertlosen, eingespeisten Stroms verzichten würden. Es wäre fair wenn Sie für die bereitgestellte Kapazität und Netz bezahlen würden.

    Vandale

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