Energie

RWE Kommunen gegen Kapitalerhöhung für Investoren

Kommunen haben sich ablehnen gegenüber eine Kapitalerhöhung für neue Investoren beim Energieriesen RWE geäußert. Sie fürchten um ihren Einfluss.
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Die Firmenzentrale in Essen: Städte wie Essen, Mülheim und Dortmund halten etwa 24 Prozent der RWE-Aktien. Quelle: dpa
RWE-Tower

Die Firmenzentrale in Essen: Städte wie Essen, Mülheim und Dortmund halten etwa 24 Prozent der RWE-Aktien.

(Foto: dpa)

EssenKommunale Anteilseigner des Energiekonzerns RWE stehen einem möglichen Einstieg arabischer Investoren über eine Kapitalerhöhung ablehnend gegenüber. Interesse an dem Unternehmen sei zwar ein gutes Zeichen, sagte Ernst Gerlach, Geschäftsführer des Verbands der kommunalen RWE-Aktionäre (VkA), der in Essen erscheinenden „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Freitag).

Aber gleichzeitig betonte er: „Wenn ein zusätzlicher Investor über eine Kapitalerhöhung an Bord geholt würde, wird das mit den kommunalen Anteilseignern schwierig.“

Städte wie Essen, Mülheim und Dortmund halten etwa 24 Prozent der RWE-Aktien. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, Investoren aus Abu Dhabi wollten 10 Prozent des Unternehmens übernehmen. Geschähe das über eine Kapitalerhöhung, würde der Einfluss der Kommunen geschmälert. Eine RWE-Sprecherin hatte am Mittwoch nur Gespräche mit einem Großinvestor aus dem arabischen Raum bestätigt, jedoch keine Einzelheiten genannt.

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