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Energie

RWE Rettet ein Araber die Ruhrgebietskommunen?

Steigt ein neuer arabischer Großinvestor bei RWE ein? Die kommunalen RWE-Aktionäre, die 24 Prozent an Deutschlands zweitgrößtem Energiekonzern halten, stehen einer Zusammenarbeit offen gegenüber. Die Gespräche laufen.
10.06.2015 - 15:10 Uhr Kommentieren
Die kommunalen RQWE-Aktionäre sind offen für Verhandlungen mit einem möglichen neuen Großinvestor. Quelle: dpa
RWE verhandelt mit arabischem Investor

Die kommunalen RQWE-Aktionäre sind offen für Verhandlungen mit einem möglichen neuen Großinvestor.

(Foto: dpa)

Essen Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE kann sich weiter Hoffnungen auf einen neuen Großinvestor machen. Die nordrhein-westfälischen Kommunen, die an dem Versorger 24 Prozent halten, zeigen sich aufgeschlossen für einen Interessenten aus dem arabischen Raum.

„Die Kommunen sind jederzeit offen für Gespräche mit dem arabischen Investor, der Interesse an RWE bekundet hat“, sagte Ernst Gerlach, Geschäftsführer des Verbandes der kommunalen RWE-Aktionäre (VKA), der „Rheinischen Post“.

Eine RWE-Sprecherin wies darauf hin, dass das Unternehmen schon vor ein paar Wochen als Reaktion auf Marktgerüchte Gespräche mit einem Investor aus dem arabischen Raum über Möglichkeiten der Kooperation bestätigt habe: „Es werden verschiedene Formen der Zusammenarbeit geprüft.“ Den aktuellen Stand wollte der Konzern nicht kommentieren.

Der nach Eon zweitgrößte deutsche Versorger hatte zum Jahresbeginn seinen Gewinnrückgang im Tagesgeschäft nicht stoppen können. Die Kraftwerkssparte verdiente fast ein Viertel weniger als im Vorjahr. Zu schaffen machen den Energieunternehmen vor allem die sinkenden Börsenstrompreise durch die Einspeisung von immer mehr Ökostrom ins Netz. Etliche konventionelle Kohle- und Gaskraftwerke arbeiten daher nicht mehr rentabel und sollen teils sogar stillgelegt werden.

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