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Energie

Schieferöl von BHP Ölriese BP kündigt größten Zukauf seit 20 Jahren an

Der britische Ölkonzern zahlt 10,5 Milliarden Dollar für die Sparte des Bergbaukonzerns. Für BP ist es die größte Übernahme seit Jahrzehnten.
27.07.2018 Update: 27.07.2018 - 09:50 Uhr Kommentieren
Trotz der milliardenschweren Übernahme hat der Ölkonzern genügend Geld, die Quartalsdividende erstmals seit 2014 wieder anzuheben Quelle: Reuters
BP

Trotz der milliardenschweren Übernahme hat der Ölkonzern genügend Geld, die Quartalsdividende erstmals seit 2014 wieder anzuheben

(Foto: Reuters)

London Der britische Ölkonzern BP hat für über zehn Milliarden Dollar das Schieferöl-Geschäft des Bergbaukonzerns BHP Billiton in den USA übernommen. Damit erhalten die Briten unter anderem Zugang zu ertragreichen Vorkommen in New Mexiko und Texas. Für BP ist es die größte Übernahme seit fast zwanzig Jahren, das Unternehmen zahlt 10,5 Milliarden US-Dollar (neun Milliarden Euro), wie BP am Freitag in London mitteilte.

BHP Billiton sitzt im australischen Melbourne und war 2017 nach Börsenwert das größte Bergbauunternehmen weltweit. Der Konzern hatte vor knapp einem Jahr angekündigt, sich aus der Schieferölförderung zurückziehen zu wollen. Der erzielte Preis liegt etwas höher als von Analysten erwartet.

Der Zukauf markiert einen Wendepunkt für den Konzern. BP war zuletzt immer noch mit den finanziellen Nachwirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko beschäftigt, die 2010 durch die Explosion der Bohrplattform Deepwater Horizon ausgelöst wurde. Mehr als umgerechnet 56 Milliarden Euro an Strafen und Kosten für Aufräumarbeiten nagten an BP.

Mit dem Zukauf kann BP seine Öl- und Gasressourcen an Land in den USA um 57 Prozent erhöhen. Die Rivalen Royal Dutch Shell and Chevron waren ebenfalls an den Geschäften interessiert. Die Transaktion werde sich positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken, erklärte BP.

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    Trotz der milliardenschweren Übernahme hat BP genügend Geld, die Quartalsdividende erstmals seit 2014 wieder anzuheben – ein weiterer Beleg dafür, dass die Ölkonzerne ihre tiefe Krise nach dem Absturz des Ölpreises zwischen Mitte 2014 und Anfang 2016 überwunden haben.

    Inzwischen sind die Preise für Öl wieder gestiegen, was auch die von Umweltschützern kritisierte Förderung von Schieferöl („Fracking“) in den Vereinigten Staaten wieder attraktiver macht.

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    • dpa
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