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Energie

Schlammschlacht um Windreich Ein Anwalt wollte Chef sein

Der Gründer der Pleitefirma Windreich, Willi Balz, teilt aus – gegen seinen ehemaligen Berater und den neuen Geschäftsführer. Er wittert Untreue und Parteiverrat. Der Insolvenzverwalter prüft die dubiosen Vorgänge.
26.06.2015 - 15:36 Uhr
Der Windreich-Gründer steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Jetzt bläst er zur Attacke auf ehemalige Geschäftspartner. Quelle: dpa
Willi Balz

Der Windreich-Gründer steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Jetzt bläst er zur Attacke auf ehemalige Geschäftspartner.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Es war ein ungleiches Paar, das sich im Frühjahr 2013 bildete. Doch Willi Balz, der impulsive Unternehmer, war von Stefan Simon, dem Paragrafenmenschen, begeistert. Der smarte Anwalt beeindruckte mit Fachwissen, Eloquenz und Kontakten bis hinauf in die Vorstände der Dax-Konzerne. Balz, handfester Ingenieur mit schwäbischer Mundart, zweifelte nicht: Das ist der Richtige. Simon sollte sein Lebenswerk retten, die Windreich-Gruppe.

Spätestens Ende 2012 hatte sich abgezeichnet, dass die auf erneuerbare Energien spezialisierte Firma Probleme bekommen würde. Sie konnte Kredite nicht fristgerecht bedienen. Der große Schock folgte am 5. März 2013: Rund 40 Ermittler filzten am Morgen die Windreich-Zentrale im baden-württembergischen Wolfschlugen und durchsuchten die Privathäuser der Manager. Die Strafverfolger hegen den Verdacht, Balz und seine Mitstreiter hätten sich der Bilanzmanipulation, des Kapitalanlagebetrugs, der Marktpreismanipulation, des Kreditbetrugs und der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht. Das Verfahren läuft, Balz beteuert seine Unschuld bis heute.

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