Energie

Schweizer Elektrokonzern ABB verdient 2014 etwas weniger

Trotz guter Nachrichten von einer Sorgensparte Ende 2014 hat der Schweizer Elektroriese ABB im vergangenen Jahr weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Davon sollen jedoch die Aktionäre nichts zu spüren bekommen.
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Eine ABB-Mitarbeiterin während der Arbeit: Der Elektrokonzern hat 2014 weniger verdient. Quelle: Reuters
ABB Geschäftszahlen

Eine ABB-Mitarbeiterin während der Arbeit: Der Elektrokonzern hat 2014 weniger verdient.

(Foto: Reuters)

MünchenDer Elektrokonzern ABB hat im abgelaufenen Jahr erwartungsgemäß weniger eingenommen. Der Umsatz schrumpfte binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 39,8 Milliarden Dollar, wie die Schweizer am Donnerstag mitteilten. Der Konzerngewinn ging um sieben Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Dollar zurück. ABB-Chef Ulrich Spiesshofer verwöhnt die Aktionäre dennoch. Die Dividende soll zum sechsten Mal in Folge steigen, um zwei Rappen auf 0,72 Franken je Anteilsschein.

Für das neue Jahr zeigte sich der ABB-Chef zuversichtlich, nachdem die Sorgensparte Energiesysteme zum Jahresende wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt ist. „Die soliden Fortschritte im Rahmen unserer Next-Level-Strategie haben uns bereits zu Beginn des Jahres 2015 in eine starke Position gebracht, um Ungewissheiten, die im Laufe des Jahres auf uns zukommen könnten, zu meistern“, erklärte er. Einen konkrete Ausblick für 2015 gab der Siemens-Rivale nicht. Bis 2020 soll der Gewinn je Aktie um bis zu 15 Prozent steigen und der Umsatz um durchschnittlich vier bis sieben Prozent zulegen, bekräftigte ABB.

Handelsblatt Energie Briefing
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